Dankbar, dass trotz des regnerischen Wetters so viele Besucher am Umzugsrand stehen, gibt es von der Meckergilde aus Villingen
Dankbar, dass trotz des regnerischen Wetters so viele Besucher am Umzugsrand stehen, gibt es von der Meckergilde aus Villingen auch ein „kleines Dankeschön“. (Foto: Bombardi/sbo)
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Der zweite Streich am Weigheimer Fasnachtswochenende hat mehrere tausend Besucher und 1500 Hästräger angelockt. Sie beteiligten sich aktiv oder als Zuschauer am Umzug am Samstag.

Entlang der Umzugsstrecke zwischen Pfarrkirche und Festhalle war für Autofahrer jedenfalls während Stunden nicht mehr an ein Durchkommen zu denken. In den zehn Besenwirtschaften steppte derweil der Bär.

Pünktlich als der Umzug begann setzte der Regen ein. Doch der guten Stimmung am Straßenrand und unter den Narren konnte das miese Wetter nichts anhaben. Ein farbenfroher Tross unterschiedlichster Narren setze sich in Bewegung. Angeführt von den Wiiegemer Wölfen und dem einheimischen Musikverein, folgten insgesamt 50 Gruppen und Guggenmusiken. Der Umzug in Weigheim zählt zu den größten in den Ortsteilen der Stadt Villingen-Schwenningen.

Die Narren suchten rasch den Kontakt zum Publikum. Auf der Ehrentribüne verfolgte derweil die lokale Politprominenz die närrische Veranstaltung. Moderator Gerd Löwl bereicherte mit seinem profilierten Wissen zu den einzelnen Vereinen und Zünften die närrische Veranstaltung. Vor der Ehrentribüne verfolgten zudem Ortsvorsteherin Ursula Mosbacher und die Zweite Zunftmeisterin Sonja Walter das Spektakel.

Walter war es auch, die gemeinsam mit Kassierer Thomas Hils und Zunftmeister Peter Gromann bereits um die Mittagszeit die Zunftmeister in der Festhalle empfing. Rund eine Viertelstunde nach dem Umzugsstart passierten die Wölfe die Ehrentribüne, danach folgte eine Gruppe der anderen. Teilweise waren sie von weit her angereist, kamen aus einer Region zwischen Stuttgart und Straßburg, Sigmaringen und Schiltach.

Direkt aus nächster Nähe führte die Mühlhausener Haldenzunft mit ihrem Haldenhui als erste Gastzunft das Feld der auswärtigen Zünfte an. Unter ihnen waren auch zahlreiche Narrenvereine aus Schwenningen, die sich ein derartiges Ereignis zu Beginn der fünften Jahreszeit nicht entgehen ließen.

Unter den Narren befanden sich neben diversen Hexengruppen auch zahlreiche Geister, Teufel, Hansele und andere Wolfsgruppen. Urzeit-Elche, Frösche aus dem Lichtental oder die meckernden Geißen von der Villinger Meckergilde komplettierten das tierische Spektakel. Auch beteiligten sich wieder diverse Gruppen mit Umzugswagen an der Veranstaltung, die sich in der proppenvollen Festhalle und den Beizen bis in die Nachtstunden fortsetzte.

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