Deutenberghalle wird fit für Basketball gemacht

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Der sportliche Erfolg der Wiha Panthers erfordert nun einige Verbesserungen in der Deutenberghalle.
Der sportliche Erfolg der Wiha Panthers erfordert nun einige Verbesserungen in der Deutenberghalle. (Foto: Riesterer)
Fabian Riesterer

Die Saisonvorbereitungen bei den Wiha Panthers für das kommende Jahr in der höheren Liga laufen. Auch der Erfüllung der konkreten Lizenzauflagen in der Deutenberghalle kommt der Verein gemeinsam mit der Stadt näher.

Einige Vorgaben, um in der kommenden Saison in der dritthöchsten deutschen Basketball-Liga spielen zu dürfen, haben die Wiha Panthers bereits auf den Weg gebracht. Das betrifft vor allem jene, die mit internen Strukturen zusammenhängen, etwa das Einrichten einer Geschäftsstelle.

Einige andere Lizenzauflagen betreffen Veränderungen in der Deutenberghalle, der Panthers-Spielstätte. Hier ist die Zusammenarbeit mit der Stadt gefragt. Eine dieser Vorgaben ist eine Lichtanlage mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens 700 Lux. Hierbei wird es darauf hinauslaufen, dass die alte Anlage aus-, und eine neue mit LED eingebaut werden muss. Das kostet laut Angaben der Stadt einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Das Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau arbeite mit Hochdruck daran, eine Vorlage für die Gemeinderatssitzung am 26. Juni vorzulegen. Gibt der Rat sein Okay, werde der Verein informiert, sodass pünktlich zum 1. Juli der positive Bescheid für den Verband vorliege. Die Kosten sollen über das aktuelle Budget gedeckt werden.

Feste Lan-Verbindung steht

Bei einem anderen Punkt sind Stadt und Panthers schon etwas weiter: dem Einrichten einer festen Internet-Verbindung. „Das ist nötig für die Statistik-Erfassung. Die Liga betreibt für all ihre Spiele einen Live-Ticker im Internet. Dafür ist ein W-Lan zu unsicher“, erklärt Panthers-Geschäftsstellenleiter Holger Rohde. Während bei einer Erweiterung der Heizungssteuerung in den Hallen am Deutenberg Kupferkabel verlegt wurden, konnte diese feste Anbindung eingerichtet werden.

Über das Kabel kann ein eigener DSL-Anschluss über den Zugangspunkt in der Realschule geschaltet werden. Die technische Voraussetzung ist also gegeben. Die tatsächliche Einrichtung ist Aufgabe des Vereins. Bei Spielbetrieb kann der zugehörige Router direkt in der Halle eingesteckt und die Verbindung aufgebaut werden. Die Stadt hatte somit keine zusätzlichen Kosten und der Anschluss liegt in der Verantwortung der Panthers.

Zuletzt fordert die Liga eine Anzeigetafel, die die für Basketball relevanten Statistiken anzeigen kann. Ein Sponsor und die Stadt werden sich die Kosten dafür aufteilen. Die Investition soll ebenfalls der Gemeinderat am 26. Juni absegnen. Die bisherige Spielfeldanzeige wird dann für die Hoptbühlhalle übernommen, die störanfällig ist. Der Verband möchte bis zum 1. Juli ein Konzept zur Umsetzung der Maßnahmen sehen, die Umsetzung kann später erfolgen.

Über die Sommerferien bis Ende August ist mit der Fertigstellung zu rechnen, heißt es von Stadt. Alle Maßnahmen seien so weit in der Vorbereitung, dass man davon ausgehe, dass die Arbeiten termingerecht umgesetzt werden können, sofern die Politik die Gelder hierfür freigibt.

Problemstelle Parkplatz

Eine weitere „Baustelle“ an der Halle, die allerdings nicht mit den Lizenzauflagen zusammenhängt, ist die dortige Parksituation. „Ärgerlich sind die Schlaglöcher – beziehungsweise, wenn es geregnet hat, die Wasserpfützen. Und zum anderen das, was ich nur noch als Wildparkerei beschreiben kann“, ärgert sich Rohde. Der Parkplatz ist fällig, dessen sei sich die Verwaltung bewusst. Jedoch, so heißt es weiter, wird eine Sanierung nicht mit aktuellen Mitteln machbar sein. Es ist geplant, für das Haushaltsjahr 2019 regulär Mittel in den Haushalt einzubringen. Weil der Parkplatz komplett überplant werden müsse, würden hier auch hohe Mittel anfallen. Die Technischen Dienste flicken die schlimmsten Löcher bei Bedarf, zudem wird die Bushaltestelle bei größeren Spielen zum Parken freigegeben.

„Uns ist klar, dass wir nicht nur fordern können. Und an dieser Stelle muss ich die Stadt für ihre Zusammenarbeit sehr loben. Aber es geht hier ja auch abseits des Basketballs um eine Nutzwerterhöhung für die Sportfläche am Deutenberg“ betont Holger Rohde. Das sieht die Verwaltung ebenso: „Die Verbesserung der Infrastruktur wird allen Nutzern, nicht nur den Basketballern, dienen“, heißt es vonseiten der Stadt. Die Förderung des vielfältigen Sportangebots sei sehr wichtig – „denn genau diese Vielfalt ist unser VS-Markenzeichen“. (sbo)

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