Das Schwenninger Zunftmeisterduo ist bald wieder komplett

Lesedauer: 4 Min

Auch hier kurbelt Wirtschaftsförderin Beate Behrens die Wirtschaft an – als Küchenhelfer bei der Narrenzunft in Schwenningen.
Auch hier kurbelt Wirtschaftsförderin Beate Behrens die Wirtschaft an – als Küchenhelfer bei der Narrenzunft in Schwenningen. (Foto: Bombardi)
Rainer Bombardi

„Du bisch Schwenninger“ steht auf dem Begrüßungsschild, das die Narrenzunft VS-Schwenningen am Eingang ihres Sommerfestes platziert hat. Hunderte von Gästen nahmen es am Wochenende wahr, und sie hatten ihren Spaß an einem Unterhaltungsprogramm, das für jede Generation etwas bot.

Auch musikalisch war während dem Sommerfest auf der Möglingshöhe einiges geboten. Dabei war der Auftakt buchstäglich ins Wasser gefallen. Ein Gewitterregen zog während Stunden mit Regenmassen durch das Land, wie man ihn nur selten sieht. Die Narrenzunft ließ sich jedoch von ihren Plänen nicht abbringen und zog die Veranstaltung zum Glück für alle Besucher durch. Melzer: „Die letzte Entscheidung liegt bei den Mitgliedern.“

Vor allem am Sonntag kehrten mit fortschreitender Dauer die sommerlichen Temperaturen zurück. Lutz Melzer, stellvertretender Zunftmeister, blickte zufrieden auf den Festablauf. Der Musikverein Harmonie Schwenningen unter Leitung von Harald Leibold eröffnete das Fest und präsentierte sich in bester Verfassung. Ramba Zamba gab es mit „Polka Seven“, einer Formation, die mit Polkas und Märschen im Wechsel mit eigenen Arrangements begeisterten. Die Köche und das Servicepersonal vor und hinter den Tresen kamen mächtig ins Schwitzen.

Auch am Sonntag war einiges geboten. Melzer begrüßte zur besten Frühschoppenzeit die Schwenninger Stadtmusikanten mit Dirigent Wolfgang Wössner an der Front. Am Nachmittag war es der Narrenzunft gelungen, den doppelstädtischen Gedanken zu leben. Die Stadtharmonie Villingen war zu Gast. Für die jüngste Generation gab es ein kleines Kinderund Schminkprogramm. „Wir sind froh, dass wir das Fest durchgezogen haben“, lachte Melzer, der von einem idealen Festplatz auf der Möglingshöhe sprach.

In der Generalversammlung im September regelt die Narrenzunft die letzten Unklarheiten bezüglich des vakanten Sessels auf dem Chefposten. Es ist kein Geheimnis, dass der kommissarische Zunftmeister Lutz Melzer gute Aussichten darauf hat. Sollte Melzer sein Amt abgeben, stünde mit Zunftschreiber Florian Schütze ein Nachfolger bereit. „Wir können nur vorschlagen, die letzte Entscheidung liegt bei den Mitgliedern“. Melzer ergänzt, dass er sich in seiner Funktion als zweiter Zunftmeister verpflichtet fühlt für den Fall der Fälle einen Kandidaten für die Nachfolge im Amt des Zunftschreibers zu finden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen