Die Schwenninger Wild Wings, links Maximilian Hadraschek im Zweikampf mit Stefan Espeland aus Bremerhaven, stehen am Freitag in
Die Schwenninger Wild Wings, links Maximilian Hadraschek im Zweikampf mit Stefan Espeland aus Bremerhaven, stehen am Freitag in Augsburg auf dem Prüfstand. (Foto: direvi)
Heinz Wittmann

Die Wild Wings gastieren in der Deutschen Eishockey-Liga am Freitag um 19.30 Uhr beim Tabellenzehnten Augsburger Panther. Am Sonntag empfangen die Schwenninger um 16.30 Uhr Spitzenreiter München. Simon Danner ist wieder an Bord.

Kurz vor Saisonbeginn hatte sich Danner eine schwere Knieverletzung zugezogen. Seit fünf Wochen ist er wieder auf dem Eis, hat die letzten zwei Wochen mittrainiert. Jetzt kam von dem Spezialisten in Markgröningen, bei dem Danner operiert wurde, das grüne Licht. „Ich bin sehr glücklich. Ich habe vier Monate darauf hingearbeitet, wieder spielen zu können“, so der gebürtige Freiburger. Der inzwischen 33-Jährige hatte übrigens in der Saison 2012/13 wegen einer starken Gehirnerschütterung bei den Grizzlys Wolfsburg lediglich vier Partien bestreiten können.

Während ihn Trainer Paul Thompson bei den Wild Wings als Verteidiger eingeplant hatte, rückt er jetzt unter dem neuen Coach Niklas Sundblad in den Sturm. „Der Trainer sieht mich eher im Sturm, damit bin ich einverstanden“, so Danner. Mit welchen Angriffspartnern der Rechtsschütze auflaufen wird, daraus machte Sundblad am Donnerstag aber noch ein Geheimnis.

Die Augsburger Panther, die zuletzt dreimal in Folge verloren, belegen mit 43 Punkten aus 34 Spielen den begehrten zehnten Tabellenplatz. Die Wild Wings, die am Sonntag einen glücklichen 3:2-Heimerfolg gegen Bremerhaven einfuhren, sind mit 31 Zählern aus 34 Partien 13. und Vorletzter. „Das ist jetzt ein Sechs-Punkte-Spiel, der Dreier wäre für uns sehr wichtig“, weiß Sundblad, der stets die Tabelle im Auge hat. Über die bayrischen Schwaben sagt er: „Augsburg hat gute Spieler. Die haben die wichtige Erfahrung der Champions League. Da müssen wir wieder viel Schlittschuh laufen.“ Am 22. September verloren die Schwäne daheim gegen die Panther mit 3:4 nach Penaltyschießen. Am 25. Oktober gewann Augsburg zu Hause mit 3:2.

Am Sonntag ist dann Spitzenreiter EHC Red Bull München am Neckarursprung zu Gast. Bei den Mannen aus der bayrischen Metropole lief es zuletzt aber nicht, sie holten am vergangenen Wochenende lediglich bei der 4:5-Heimniederlage gegen Wolfsburg einen Punkt, verloren am Freitag in Berlin mit 3:4. So viele Gegentore sind natürlich nicht nach dem Geschmack von Trainer Don Jackson. Der wiedergenesene Goalie Kevin Reich war doch einigermaßen von seinen Vorderleuten im Stich gelassen worden.

„München hat einen sehr starken Kader. Die sind vor allem in der Offensive sehr gut“, weiß Sundblad. Am 2. Oktober verlor der SERC daheim gegen Red Bull mit 2:4, in München unterlagen die Schwäne am 22. November mit 1:2 nach Penaltyschießen.

Die Wild Wings rechnen laut Interims-Pressesprecher Hendrik Kolbert am Sonntag gegen München mit 4500 Zuschauern. „Derzeit sind 3000 Karten verkauft, Sitzplätze gibt es nur noch einzelne“, so Kolbert am Donnerstagmittag.

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