Cracks aus Bremerhaven machen den Sack gegen die Schwenninger Wild Wings kurz vor Schluss zu

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 Die Schwenninger Wild Wings (rot), hier beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Bremerhaven Anfang Januar, mussten sich am Freita
Die Schwenninger Wild Wings (rot), hier beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Bremerhaven Anfang Januar, mussten sich am Freitagabend den Norddeutschen 4:6 geschlagen geben. (Foto: direvi)
Heinz Wittmann

Die Wild Wings sind am Freitag in der Helios-Arena vor 3019 Zuschauern den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3) unterlegen. Boaz Bassen erzielte sein erstes DEL-Tor.

Bei den Wild Wings erhielt Ersatztorwart Ilya Sharipov nach langer Zeit eine Bewährungsprobe. Ex-Kapitän Simon Danner rückte zurück ins Team. Für ihn musste Marcel Kurth in der dritten Sturmreihe weichen und auf der Tribüne Platz nehmen. Zunächst hatte der Gast aus Norddeutschland etwas mehr Spielanteile. Es waren aber die Neckarstädter, die in Front gingen. Boaz Bassen steuerte alleine auf den Pinguins-Torhüter Kristers Gudlevskis und versenkte die Scheibe mit seinem ersten DEL-Tor. „Ich habe zuerst nicht gesehen wo der Puck reingeht, natürlich bin ich über meinen ersten Treffer glücklich“, freute sich der 20-Jährige. Bremerhaven zeigte sich unbeeindruckt. Als die Fischtown-Pinguins in Überzahl agierten, glichen sie aus. Miha Verlic traf zur Freude der 30 mitgereisten Fans gegen Sharipov. Nur eine Zeigerumdrehung später gingen die Gäste in Front. Dominik Uher netzte ein.

Mike Blunden vergab zu Beginn des zweiten Drittels den möglichen Schwenninger Ausgleichstreffer. Auf der anderen Seite blieb Sharipov gegen Verlic Sieger. In der 30. Minute fiel dann aber das 2:2. Auf Pass von Danner netzte Maximilian Hadraschek sein viertes Saisontor ein. Nur 49 Sekunden später gingen die Wild Wings sogar in Führung. Die Bremerhavener hatten nicht gut verteidigt und Jordan Caron bejubelte sein achtes Saisontor im 21. Spiel. Die Weserstädter schlugen aber zurück. Auch die Schwäne arbeiteten vor ihrem eigenen Kasten nicht konsequent und Sharipov, der öfters die Scheibe prallen ließ, wurde von Ross Mauermann überwunden.

In der 43. Minute brachte Mirko Sacher die Wildschwäne in Front. 40 Sekunden später glichen die Bremerhavener aber aus, Patrick Joseph Alber war der Torschütze. Es blieb spannend. Mauermann zog ab, aber Sharipov, der immer sicherer wurde, war mit der Fanghand da. Auch Uher brachte den Puck nicht mehr am Schwenninger Schlussmann vorbei. Der Ex-Wild-Wings Brock Hooton zog aus zentraler Position ab, aber Sharipov hielt stark. Dann aber doch die neuerliche Führung für die Pinguins. Corey Quirk versenkte das Spielgerät im Schwenninger Kasten. 77 Sekunden vor Schluss machte dann Hooton für die Bremerhavener, die den Sieg mehr wollten, alles klar.

Am Sonntag, 17 Uhr, gastieren die Wild Wings bei den Eisbären Berlin.

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