„Mensch bleiben“ feiert in Villingen-Schwenningen Premiere für die Region.
„Mensch bleiben“ feiert in Villingen-Schwenningen Premiere für die Region. (Foto: TATIANA KURDA FOTOGRAFEN-WELT)
Schwäbische Zeitung

Bitterböse und urkomisch ist das neue Kabarettprogramm von und mit Christoph Sieber, denn „Mensch bleiben“ ist heutzutage gar nicht mehr so einfach. Mit seinem gewohnt schonungslosen, satirischen Blick auf Politik, Kunst und Gesellschaft eröffnet Sieber am Samstag, 12. Oktober, um 20 Uhr im Theater am Ring die neue Kabarettsaison.

Warum werden die, denen wir unsere Kinder anvertrauen, schlechter bezahlt als die, denen wir unser Geld überlassen? Was wird man über uns sagen in 20 oder 30 Jahren? Wer werden wir gewesen sein?

Und wie konnte es so weit kommen, dass wir Konsumenten sind, User, Zuschauer, Politiker, Migranten, Deutsche, aber immer seltener Mensch? Ernste Themen – doch Sieber wäre nicht Sieber, gäbe es nicht auch immer die andere, die schelmische, urkomische und komödiantische Seite, die uns ausgiebig über unser Dasein lachen lässt.

Christoph Sieber ist Kabarettist, Autor und Moderator. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Niedereschach, bevor er sich in Essen zum Pantomimen ausbilden ließ und an diversen deutschen Theatern arbeitete. 1995 führte er sein erstes Kabarettprogramm auf.

Heute ist er regelmäßiger Gast in Sendungen wie der „Anstalt“ und der „Heute-Show“. Seit September 2015 moderiert er mit Tobias Mann die Late-Night-Sendung „Mann, Sieber!“ im ZDF. Sieber wurde unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis und der St. Ingberter Pfanne ausgezeichnet. „Mensch bleiben“ ist sein sechstes Kabarettsolo und feiert in Villingen-Schwenningen Premiere für die Region.

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