Seit Oktober 2017 ist „Christoph 11“ im 24-Stunden-Betrieb – als einziger Rettungshubschrauber in Baden-Württemberg.
Seit Oktober 2017 ist „Christoph 11“ im 24-Stunden-Betrieb – als einziger Rettungshubschrauber in Baden-Württemberg.
sbo

Der „Christoph 11“ ist 45 Jahre alt. Am 18. November 1975 wurde der Rettungshubschrauber in den Dienst gestellt. Die Crew wird derzeit zu mehr als 1900 Einsätzen pro Jahr gerufen und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung in Baden-Württemberg.

„Wir freuen uns, dass wir bereits seit so vielen Jahren für schnelle Hilfe aus der Luft für die Menschen im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb im Einsatz sind", sagt Ralf Hirt, Bereichsleiter Rettungsdienst bei der DRK Rettungsdienst Schwarzwald-Baar gGmbH. Nach dem Einsatzalarm der Integrierten Leitstelle ist „Christoph 11“ in zwei Minuten in der Luft. Er bringt die notärztliche Hilfe mit umfangreichem medizinischem Gerät auf schnellstem Weg direkt zum Patienten, teilt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit.

Neben der Funktion als lebensrettender Notarztzubringer ist der Rettungshubschrauber des Typ H145 auch ein schnelles Transportmittel für jeden Patienten, der umgehend und so schonend wie möglich in eine geeignete Klinik muss.

Träger der am 18. November 1975 am damaligen Klinikum Schwenningen stationierten Luftrettungsstation „Christoph 11" ist die DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH. Erster Kooperationspartner des DRK war der Bundesgrenzschutz, gefolgt von der Bundeswehr und dem ADAC. Seit 1996 ist die DRF Luftrettung Kooperationspartner und zeichnet sich für den Flugbetrieb verantwortlich.

Die Besatzung besteht aus Piloten der DRF Luftrettung, einem Notfallsanitäter mit Zusatzausbildung Luftrettung des DRK und einem Notarzt des Schwarzwald-Baar-Klinikums. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass in Not geratene Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis auf schnelle Hilfe zählen können.

„Wir sind froh, hier in Villingen-Schwenningen so starke Partner an unserer Seite zu haben. Denn nur durch optimale Zusammenarbeit sowie medizinischen und technischen Fortschritt können wir schützen, was einzigartig und unersetzlich ist: jedes Menschenleben. Dafür sind wir jeden Tag im Einsatz“, führt Roy Fleischer, Stationsleiter und Pilot der DRF Luftrettung, aus.

Seit dem 1. Juli 2013 startet die Besatzung von der neu gebauten Luftrettungsstation in unmittelbarer Nähe zum Schwarzwald-Baar-Klinikum und zur integrierten Leitstelle Schwarzwald-Baar-Kreis. Nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren ist hier ein modernes Dienstgebäude und ein neuer Hubschrauberhangar entstanden. Die Luftrettungsstation ist durch einen Tunnel direkt mit der Notaufnahme des Schwarzwald-Baar-Klinikums verbunden.

Es geht um Zeitgewinn: „Hubschraubereinsätze ergänzen den bodengebundenen Rettungseinsatz des Notarztdienstes vor allem in unwegsamem Gelände oder an schwer zugänglichen Orten. Es geht um Zeitgewinn, denn Zeit ist kostbar, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Vor allem im topografisch schwierigen Gelände der Schwarzwaldtäler ist diese Form des Rettungseinsatzes ein großer Gewinn für die ganze Region“, zeigt das DRK weiter auf.

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