Besucher nimmt Rolle des Forschers ein

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 Karl Rombach
Karl Rombach (Foto: sbo)
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Der Landtagsabgeordnete Karl Rombach (CDU) freut sich über die Förderung in Höhe von 40 000 Euro für das Franziskanermuseum in Villingen, mit der die Landesregierung den Einsatz digitaler Medien und Technologie im Museum unterstützt.

Konkret beziehe sich die Förderung auf das Projekt „GeheimnisGräberei“, anhand dessen Besucher des Franziskanermuseums mithilfe digitaler Vermittlung mehr über das keltische Fürstengrab Magdalenenberg erfahren können, teilt Rombach mit. Die Fundstücke, die im Zusammenhang mit dem Grab aus der Zeit um 616 vor Christus stehen, zählen zu den Aushängeschildern des Museums.

Durch den innovativen Einsatz computerunterstützter erweiterter Wahrnehmung, sogenannter Augmented Reality, soll der Gast in die Rolle des Forschers versetzt werden, der nach und nach zu neuen Erkenntnissen gelangt. „Mithilfe der Digitalisierung lassen sich kulturelle Inhalte in spannender Art und Weise erleben. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bestärkt mit dieser Initiative zur digitalen Vermittlung nichtstaatliche Museen im ländlichen Raum, sich auch für neue Publikumsgruppen zu öffnen und ihr Angebot zu erweitern. Vom Erfolg dieses Ansatzes bin ich überzeugt“, sagt Rombach.

Das Franziskanermuseum hatte, ebenso wie das Erwin Hymer Museum, das Hans-Thoma-Kunstmuseum und das Museum Haus Löwenberg, ein achtmonatiges Coaching mit Vor-Ort-Seminaren und Online-Seminaren der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg absolviert. Die Museumspädagogen und Ausstellungsmacher konnten sich hierbei in der individuellen und digitalen Vermittlungsarbeit weiterbilden.

Die Sonderausschreibung „Digitalisierung an nichtstaatlichen Museen im ländlichen Raum“ ist Bestandteil des Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Über den positiven Förderbescheid für die vier Museen befand letztlich eine Jury.

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