Der Andrang war groß, die Fachgespräche intensiv. Die 16. Jobs for Future war wieder ein voller Erfolg.
Der Andrang war groß, die Fachgespräche intensiv. Die 16. Jobs for Future war wieder ein voller Erfolg. (Foto: Messe)

Das Publikum interessiert, die Aussteller zufrieden, Bewerbungen, konkrete Job-Zusagen und volle Messehallen: 17 541 Besucher (Vorjahr: 18 215) kamen bis Samstag zur dreitägigen Jobs for Future-Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung auf dem Messegelände.

Interessierte Fachkräfte auch von weiter her – wie aus den Großräumen Stuttgart und Karlsruhe sowie aus der Rheinebene – stellten sich bei potenziellen Arbeitgebern vor. 292 Aussteller informierten individuell über Stellenangebote, Weiterbildung und Ausbildung. Zudem begeisterten sie mit vielen außergewöhnlichen Mitmach-Aktionen. Überall herrschte reger Andrang, konzentriert ging es zur Sache. In einer Umfrage gaben die befragten Aussteller schon jetzt an, 2019 wieder dabei sein zu wollen.

Martin Kupferschmid von Netze BW zeigte sich „gut zufrieden“, schließlich sei die Jobs for Future „unsere wichtigste Messe, auf der wir unseren Nachwuchs rekrutieren.“ 60 bis 70 Prozent aller Anfragen betrafen duale Studiengänge in Verbindung mit Netze BW. Am Stand der Handwerkskammer Konstanz zeigte Fabian Böck als Botschafter der Kammer sein erlerntes Chirurgiehandwerk. Vor fünf Jahren hatte er diesen Beruf auf der Messe entdeckt, ihn per Praktikum getestet, schließlich „Feuer gefangen“ und mittlerweile schon den Meisterkurs drangehängt. Aus der Hotelbranche kamen ebenfalls viele positive Rückmeldungen: Tanja Broegger vom Hotel Bareis erhielt konkrete Anfragen für offene Stellen als Koch und Hotelkaufmann und sagte, „da ist richtig was los mit viel Substanz – eine sehr gute Messe.“ Julia Mühl vom Hotel Vier Jahreszeiten berichtete, dass Praktika stark nachgefragt wurden. Und beim Parkhotel Adler spürte man Interesse vor allem für das Hotelfach – „das ist unser Allrounder“. Michael Steiger vom Verband DEHOGA sprach von “sehr interessanten Gesprächen mit großer Ernsthaftigkeit.“

Nicht wenige Firmen ließen sich von ihren eigenen Azubis am Stand unterstützen, weil diese sich mit jungen Besuchern auf Augenhöhe austauschen können. Bei einem Finanzinstitut hatte dies zur Folge, dass erste Bewerbungen schon am Donnerstagabend gemailt wurden. Der Azubi habe eben seine Arbeit so überzeugend dargestellt, hieß es. „Positiv überrascht“ war Adam Beer von der Kübler Gruppe über ein Publikum, das wesentlich mehr Fragen stellte als in vergangenen Jahren.

Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg konstatierte, dass das Stellenangebot der Firmen viel umfangreicher als früher war. Viktor Graminski vom Winkler Bildungszentrum machte die Erfahrung, dass sich seine Besucher vorab im Web informiert haben: „Die kommen ganz gezielt, die wissen genau, was sie suchen“ und brauchen auf der Messe die direkte individuelle Beratung.

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