sbo und Julia Meene

Infolge eines Sanierungsprojektes der Stadt ist die Kreuzung Wannen-/ Gunnentalstraße in VS-Schwenningen noch bis Ende Juli gesperrt. Die temporäre Sackgasse in der Wannenstraße kommt dabei für viele Autofahrer unerwartet – die Beschilderung wird oftmals übersehen.

Die Sanierungsarbeiten in der Gunnentalstraße und der Wannenstraße schreiten voran. Seit dem 8. Juni ist der komplette Kreuzungsbereich zwischen diesen beiden Straßen gesperrt. Die Wannenstraße kann weiterhin angefahren werden, ist jedoch oberhalb der Baustelle, aus Richtung Waldfriedhof und Hafnerstraße zu einer temporären Sackgasse geworden. Seitdem seien wendende Autos in der Wannenstraße Alltag, wie einige Anwohner berichten. Etwa 200 Meter vor der Baustelle ist ein Verkehrsschild angebracht, das die Autofahrer auf die Sackgasse hinweisen soll. Dieses Schild werde von den meisten Verkehrsteilnehmern jedoch übersehen. „Dabei ist das Schild doch groß genug“, merkt ein Anwohner aus der betroffenen Straße an und lacht. Besonders morgens und zur Mittagszeit, wenn Eltern ihre Kinder an der Neckarschule abladen oder einsammeln, würden besonders viele Fahrzeuge in der Sackgasse vor der Baustelle in der Kreuzung wenden müssen.

Eine entsprechende Umleitung für den Straßenverkehr ist ausgeschildert, und auch der Busverkehr musst durch die Sperrung der Kreuzung umgestellt werden: Vorerst wird die Linie 14 durch die Reutestraße umgeleitet. Dort gelten seit dem 8. Juni Halteverbote, um die Durchfahrt für die umgeleiteten Busse nicht durch die parkende Fahrzeuge zu behindern. Für die Haltestelle Wannenstraße, die sich direkt an der Kreuzung zur Gunneltalstraße befindet, wurde eine Ersatzhaltestelle ebenfalls in der Wannenstraße, nach der Einmündung in die Hafnerstraße, eingerichtet. Die Haltestelle Hammerstattbrücke wird für die Dauer der Sperrung nicht mehr angefahren.

Voraussichtlich bis Ende Juli sollen die Baumaßnahmen an dem dritten Bauabschnitt in dem Kreuzungsbereich noch andauern. Trotz dem regnerischen Wetter in den letzten Tagen seien die Sanierungsarbeiten noch im Zeitplan. „Wir versuchen den Termin zu halten“, äußert sich Bauleiter Jörg Buxbaum. Der Polier ist bei der zuständigen Baufirma Peter Gross Infra GmbH angestellt und hat aktuell die Verantwortung für die Bauarbeiten in der Gunnental-und Wannenstraße.

Das Bauunternehmen ist mit einem Team von fünf Personen und zwei Baggern vor Ort an dem dritten Bauabschnitt des großen Sanierungsprojektes der Stadt. Das Ziel sei die komplette Erneuerung des Kreuzungsbereichs. Aktuell werden laut Buxbaum im Bereich der Kreuzung Teilstücke eines defekten Abwasserkanals ausgetauscht, mit der Erschwernis, dass das alte Wasser zuerst ausgepumpt werden muss. Ab Montag wird dann mit dem Straßenbau von dem 160 Meter langen Stück ab der Hausnummer 16 in der Gunnentalstraße begonnen. Dort werden mit der Straßenschließung unter anderem ein neuer Bürgersteig angebracht.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten, die für Ende Juli geplant sind, wird mit dem vierten und letzte Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten begonnen. Dieser Abschnitt ist laut Buxbaum noch einmal etwa 400 Meter lang und befindet sich oberhalb der Kreuzung in der Wannenstraße auf Höhe der Hausnummer 54 bis zum Kreuzungsbereich mit der Hafnerstraße.

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