Mit dem Bändelverkauf im Vorfeld der Langen Kulturnacht sind die Verantwortlichen der Stadt bislang sehr zufrieden.
Mit dem Bändelverkauf im Vorfeld der Langen Kulturnacht sind die Verantwortlichen der Stadt bislang sehr zufrieden. (Foto: Archiv: Amt für Kultur)
n Von Fabian Riesterer

Der Countdown zur Langen Kulturnacht läuft. Am kommenden Samstag, 7. Juli, wird die Schwenninger Innenstadt erneut zur Erlebnismeile – und steht auch kurzentschlossenen Besuchern noch offen.

„Wir sind wie immer ganz gut dabei. Knapp 2000 Eintrittsbändel haben wir bereits an den Mann oder die Frau gebracht, Tendenz steigend„, sagt Sandra Bummel vom Amt für Kultur, die die Lange Schwenninger Kulturnacht betreut. Dabei sei es völlig normal, dass die Bändel erst in den letzten Tagen vor der Veranstaltung verstärkt nachgefragt werden – zum Beispiel, weil dann erst die Wetterlage geklärt ist. „Wir sind zufrieden, so kann es weiterlaufen“, lautet das Zwischenfazit von Bummel.

Diejenigen, die die Kulturnacht kurzfristig besuchen möchten, können die Bändelverkäufer vor Ort nicht übersehen: „Sie sind großzügig an allen Einfallstraßen ins Veranstaltungsgelände positioniert, zum Beispiel am Marktplatz, jeder Seite des Muslenplatzes oder dem Hockenplatz“, erklärt Projektleiterin Sandra Bummel. An den Stellen, an denen voraussichtlich die meisten Gäste das Gelände betreten, werden auch Sicherheitskontrollen eingerichtet sein. Die Polizei, Security oder kommunaler Ordnungsdienst, erklärt Bummel, werden zudem ständig auf Patrouille gehen. „Wo sich größere Randgruppen bilden, wird natürlich auch verstärkt kontrolliert.“

Aufgrund der Kontrollen sollten die Besucher darauf verzichten, einige Gegenstände bei sich zu führen: „Das gilt natürlich für Waffen oder waffenähnliche Gegenstände, sämtliche Drogen, Laserpointer oder Feuerwerkskörper“, erklärt Bummel. „Bei mitgebrachten Speisen oder Getränken gilt: Alles, wovon man nicht erkennen kann, was es genau ist, wird eingezogen.“ Behältnisse für Babynahrung oder Wasserflaschen seien kein Problem.

Vermeintlich schlechte Nachrichten hat Bummel für Vierbeiner. „Hunde sind nicht auf dem Gelände erlaubt – mit Ausnahme derer natürlich, deren Besitzer dort wohnen. Dabei geht es vor allem darum, die Tiere zu schützen. Man tut dem Hund nicht unbedingt etwas gutes“, erklärt Bummel.

Unter freiem Himmel können die Gäste der Kulturnacht bis 2 Uhr nachts feiern. So lange haben auch die Stände geöffnet. „Das Bühnenprogramm endet etwas früher, damit die Besucher sich draußen noch mit einem Getränk in der Hand unterhalten können“, sagt Bummel. Bei den am Programm teilnehmenden Gastronomen gibt es eine Freinacht ohne vorgegebene Sperrstunde. „Da können die Gäste feiern, bis sie selbst nicht mehr möchten oder der Wirt keine Lust mehr hat“, sagt Bummel und lacht. Beim Programm der Langen Kulturnacht berichtet Bummel von einer kurzfristigen Änderung: Die African Student Association, die ab 18 Uhr in der Kirchstraße/Bürkstraße eine Modenschau abhalten wollte, musste kurzfristig absagen.

Die Eintrittsbändel für die Lange Kulturnacht gibt es im Vorverkauf für acht Euro (Abendkasse zehn Euro) unter anderem beim Tourist-Info & Ticket-Service in Villingen (Franziskaner Kulturzentrum) und Schwenningen (Bahnhof). Freien Eintritt haben Besucher bis einschließlich 13 Jahre. Schwerbehinderte ab GdB 80 erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent, Schwerbehinderte mit „B“ eine Freikarte für die Begleitperson.

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