Bei Sanierung der Deutenberg-Schule ist Geduld gefragt

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 Sanierung oder Neubau? Fakt ist, am Gebäude des Schulverbunds am Deutenberg muss etwas getan werden.
Sanierung oder Neubau? Fakt ist, am Gebäude des Schulverbunds am Deutenberg muss etwas getan werden. (Foto: Pohl/sbo)
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In der Gemeinderatsitzung am Mittwochabend hat die Verwaltung auf Antrag von CDU und Freie Wähler einen Sachstandsbericht zur Sanierung/Neubau des Schulverbunds am Deutenberg vorgelegt. Darin wird deutlich: Es ist Geduld gefragt.

Wie dem Sachstandsbericht zu entnehmen war, hat die Stadt die Container, in denen derzeit noch die Schüler des Gymnasiums am Deutenberg (GaD) unterrichtet werden, mittlerweile für rund 2,1 Millionen Euro gekauft. Der Kauf bildet die Grundlage dafür, dass nach Beendigung der GaD-Sanierung die Schüler des Schulverbunds umziehen können und damit den Weg für eine Sanierung des Gebäudes oder gar einen Neubau frei machen.

Allerdings, so machen erste Ergebnisse zum Thema Raumprogramm deutlich, unterscheiden sich die Bedarfe an Fachräumen zwischen Schulverbund und Gymnasium deutlich. Bereits in der Vergangenheit hatte Schulleiter Bernd Ellinger betont, dass der Fachraumbedarf seiner Schule aufgrund der unterschiedlichen Fächer nicht mit dem des Gymnasiums vergleichbar ist.

Klar scheint aber bereits jetzt zu sein, „dass das Schulgebäude des DeutenbergSchulverbundes bei Neu- oder Umbau am jetzigen Standort auf dem bestehenden Schulgelände verbleiben sollte“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Das sei das Resultat aus dem Auftaktgespräch mit der Schulleitung. Ziel sei es, den bestehenden Schulcampus mit der vorhandenen Infrastruktur mit Sporthalle und Sportplatz weiter zu entwickeln. „Des Weiteren befinden sich keine weiteren Flächen in direkter Umgebung, es sollten die bestehenden Flächen optimal genutzt werden“, heißt es weiter.

Der Zeitplan, den die Stadtverwaltung vorläufig skizziert hat, sieht im März 2020 die Vergabe des Planungsauftrags sowie zeitgleich die Planung der Auslagerung durch ein externes Planungsbüro vor. Im September kommenden Jahres soll der Gemeinderat dann den Planungsbeschluss zum Neubau oder einer Sanierung fassen.

Bis März 2022, so die Rechnung der Verwaltung, werde es dauern, bis die Planung und die Kostenrechnung vorlägen. Würde der Zeitplan bis dahin eingehalten, könnte im Juni 2022 der Bauantrag eingereicht werden, im Oktober die Baugenehmigung vorliegen und im September 2023 nach Werkplanung, Ausschreibung und Vergabe mit der Sanierung oder dem Bau begonnen werden. Eine Fertigstellung im August 2025 würde demnach bedeuten, dass die Schüler zum Schuljahr 2025/26 wieder umziehen könnten.

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