Bau der Boulderhalle läuft auf Hochtouren

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 Die Arbeiten am Boulderzentrum "blocwald" im Bereich des Klosterhofs laufen auch Hochtouren. Hier ist der 15 Meter hohe Kletter
Die Arbeiten am Boulderzentrum "blocwald" im Bereich des Klosterhofs laufen auch Hochtouren. Hier ist der 15 Meter hohe Kletterturm zu sehen. (Foto: Marc Eich)
sbo

Der Bau der Boulder- und Kletterhalle „blocwald“ liegt im Zeitplan.

In den zurückliegenden Wochen hat sich auf dem Gelände am Klosterhof einiges getan: Im Bereich der Boulderhalle wurden die Betonstützen aufgestellt und die 30 Meter langen Holzleimbinder aufgerichtet. Vergangene Woche wurde damit begonnen die Außenfassade zu montieren – in zwei Wochen soll das Dach geschlossen werden. Danach kann es nach Angaben der Betreiber mit dem Innenausbau weitergehen.

Im vorderen Bereich wurden die Arbeiten am Massivbau fertiggestellt und in wenigen Tagen beginnt die Firma Brüninghoff mit dem Anbringen der Holzfassade. „So weit sind wir voll im Zeitplan und werden wie geplant Ende des Jahres eröffnen. Es sind bereits erste Buchungen von Firmen im Kalender eingetragen und weitere Anfragen für Kooperationen stehen im Raum“, sagt der zukünftige Betriebsleiter Falko Gronmaier.

Nachhaltigkeit und Regionalität sind wichtig

Er und Geschäftsführer Thomas Kohler aus Rottweil legen Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Das gesamte Gebäude wird nach KfW -55-Standard gebaut, enthält eine Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage auf der gesamten Dachfläche. Weiterhin sind sämtliche Fenster dreifach verglast, um die Wärmedämmung noch zu verbessern.

„Aktuell überlegen wir eine intelligente Ansteuerung der Wärmepumpe durch die Photovoltaikanlage zu installieren und als Erweiterung einen Heizstab um die elektrische Energie in Wärmeenergie zu speichern“, sagt Kohler. Sämtliche Holzeinbauten sind FSC-zertifiziert, ein Großteil kommt aus dem Schwarzwald und wird von der Firma Brüninghoff aus VS-Tannheim verbaut.

Auf dem Gelände am Klosterhof befindet sich neben der Boulderhalle noch das Jugendkulturzentrum und ab Oktober der Skatepark, für den sich die Betreiber der Boulderhalle von Anfang an ausgesprochen haben.

Auch die aktuellen Gespräche bezüglich eines Basketballplatzes werden begrüßt. „Das gesamte Gelände kann unserer Meinung nach zu einem großen Sport- und Jugendareal zusammenwachsen“, so Kohler.

Gronmaier denkt schon konkreter: „Ein Slacklinepark und vielleicht ein Beachvolleyballfeld im Außenbereich der Boulderhalle, sowie eine Dirt-Bike-Strecke auf dem angrenzenden Gelände wären eine großartige Sache für die Jugendlichen aus VS und Umgebung“, sagt Thomas Kohler.

Hierzu befinden sich die Betreiber schon in ersten Gesprächen mit der Stadt.

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