Ehrungen beim ASV Nendingen (von links): Edwin Hamma, Franz Waizenegger (50 Jahre), Wolfgang Rechle, Fritz Keller (50 Jahre), D
Ehrungen beim ASV Nendingen (von links): Edwin Hamma, Franz Waizenegger (50 Jahre), Wolfgang Rechle, Fritz Keller (50 Jahre), Daniel Reichle und Klaus Reichle (60 Jahre). (Foto: Winfried Rimmele)
Winfried Rimmele

Bei der Jahreshauptversammlung des ASV Nendingen im VfL-Sportheim sind 14 Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt worden.

Die Ehrenratsmitglieder Wolfgang Rechle und Daniel Reichle konnten allerdings nur drei Mitglieder ehren.

Für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Franz Waizenegger und Fritz Keller die goldene Ehrennadel nebst Urkunde. Außerdem wurde Franz Waizenegger zum Ehrenmitglied ernannt. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Klaus Reichle mit der goldenen Ehrennadel nebst Urkunde geehrt.

Der Verein befinde sich wieder auf einem guten Weg, war auch in der Versammlung immer wieder zu hören. Untermauert wurde der positive Trend durch die Zahlen und Fakten vom Jugendleiter und Jugendtrainer Claus Döbbrick. Mit einer Steigerung der jugendlichen Trainingsbesucher von über 75 Prozent könne der Verein auf den Nachwuchs bauen. Döbbrick appellierte an die Mitglieder, die „Stars von morgen“ bei den Heimkämpfen zu unterstützen und anzufeuern. In diesem Zusammenhang sprach der stellvertretende Sportkreisvorsitzende, Karl-Heinz Hügel, den ASV-Organisatoren seinen Dank für die herausragende Jugendarbeit aus. Werner Marquardt, der für die Organisation innerhalb der Vierervorstandschaft zuständig ist, sagte, dass trotz der Querelen der vergangenen Jahre neue Sponsoren hinzugewonnen werden konnten und weitere Helfer für den Auf- und Abbau bei den Heimkämpfen gesucht werden. Die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt, sei viel leichter und angenehmer und für die bisherigen Mitstreiter eine Erleichterung. Das Vorstandsmitglied Hans- Dieter Schwarz (Wirtschaftsbetrieb) sagte, dass bei insgesamt zehn Heimkämpfen in der Mühlauhalle und der Donauhalle nicht nur das Wirtschaftsteam gefordert sei, sondern alle Mitglieder. Diese Einnahmen seien für den Verein neben den Spenden und Sponsorengeldern sowie Eintrittsgelder für den Verein von immenser Bedeutung. Das Vorstandsmitglied Edwin Hamma (Finanzen/ Verwaltung) sagte, dass der Verein von der Intensivstation auf die Reha-Station verlegt werden konnte. Die Betriebsprüfung sei noch immer nicht abgeschlossen, was weiter zu Unruhe innerhalb der Mitglieder führe. Hamma fragte sich, wo die Loyalität von einigen Mitglieder gegenüber dem Verein geblieben sei. Daniel Reichle sagte, dass die Mitgliederzahl leicht gesunken sei. Derzeit habe der Verein 547 Mitglieder.

Markus Scheu, Geschäftsführer der ASV Ringen GmbH, ging auf die Arbeit und die finanzielle Unterstützung für den Hauptverein ein. Einige Mitglieder wollten wissen, wann die Bilanz vorliegen werde. „So bald wie möglich“, antwortet Scheu.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie die Homepage werden von Armin Hall bearbeitet und umgesetzt. Mit Susanne Seidl konnte eine Ansprechperson für die Einteilung der Hallenkassierer gefunden werden. Das Geschäftsjahr solle gleich Kalenderjahr sowie vereinfachte Vorstandsbeschlüsse und die Aufnahme der DSGVO wurden einstimmig in einer Satzungsänderung beschlossen. Die beantragte Entlastung der Vorstandschaft wurde nicht nur einstimmig beschlossen, sondern mit den positiven Aspekten, die überwiegen, untermauert. „Wir können stolz auf unseren Verein sein“, hieße es an diesem heißen Abend mehrmals. Und deshalb wollten alle anwesenden Mitglieder beim 100-jährigen Vereinsjubiläum im kommenden Jahr mitwirken und die positive Entwicklung auch der Öffentlichkeit präsentieren.

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