Zu den vielen Vorführungen gehörten auch die Tänze zu »Manna Manna« und „We are the world“.
Zu den vielen Vorführungen gehörten auch die Tänze zu “Manna Manna„ und „We are the world“. (Foto: Schimkat)
Hella Schimkat

Es dürfte das letzte große Fest des AWO-Schülerhorts in VS-Schwennungen unter beengten Bedingungen sein. Der Ausweichplan ins Außengelände aber funktionierte: Bei zum Glück schönem Wetter ging die Feier zum 60-jährigen Bestehen auf der Möglingshöhe über die Bühne.

Oberbürgermeister Rupert Kubon dankte der Leitung des Schülerhorts für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren sowie allen Helfern, die das Fest mit tollen Programmpunkten gestemmt hatten. Er wisse, wie schwierig die Situation in der Doppelstadt sei, allen Kindern einen Platz in den verschiedenen Einrichtungen zu bieten und versprach, in seiner verbleibenden Zeit als Oberbürgermeister alles in die Wege zu leiten, dass das neue Gebäude in nicht allzu großer Ferne erstellt werde. Er wisse auch den Gemeinderat, der seine Bemühungen mittrage, an seiner Seite, betonte er. Kubon versprach, dass der Hort ihn buchen könne, dann werde er kommen und alles tun, was Erzieher und vor allem die Kinder wünschen. Im Inneren des Horts hatte er sich eine Tafel an der Wand zu Gemüte geführt und gezählt, dass Kinder aus rund 15 verschiedenen Ländern hier Betreuung und Bildung erfahren: „Sie alle leisten hier sehr viel“, lobte er.

Heinz Herzog, Kreisvorsitzender der AWO, lobte das Konzept des Horts, das sich immer anpasste und auch weiter anpassen werde. Er freue sich für den Hort, dass ihm ein neues Gebäude in Aussicht gestellt wurde, betonte er.

Martina Braun erklärte, dem AWO-Kinderhort sei es schon immer ein Anliegen gewesen, dass die Eltern beruhigt zur Arbeit gehen können. Besonders erfreulich finde sie, dass die Kinder hier nicht nur Betreuung, sondern auch Bildung erfahren. OB-Kanidat Jörg Röber betonte, das seien für ihn die schönsten Termine. Sollte er gewählt werden, werde er alles tun, um das Projekt „Neubau“ zu unterstützen und weiterzutreiben, versprach er. Auch OB-Bewerberin Marina Kloiber-Jung zeigte sich sehr angetan von der Arbeit, die hier geleistet wird, und erklärte, sie wolle alle, die hier wirken, gerne kennenlernen.

Beate Schmidt-Kempe blickte auf 60 Jahre zurück und auch darauf, dass die erste AWO 1919 gegründet wurde und nächstes Jahr bundesweit das 100. Jubiläum feiere. Die Mitglieder der AWO seien immer Freigeister gewesen und hätten sich keinem Verbot unterworfen, betonte sie und sprach von heute beeindruckenden 13 000 Einrichtungen bundesweit. „Dieser Hort wurde 1945 gegründet und begann mit Freizeitangeboten“, berichtete sie. Der Hort habe große Unterstützung von Hans Kohler, Bürgermeister von Schwenningen erfahren, ihm sei Gerhard Gebauer efolgt und dann Rupert Kubon, der sich, genau wie seine Vorgänger, für den Hort stark gemacht habe.

Lisa Machaczek, Gesamtleiterin, erklärte, dass hier im Hort 30 Kinder und in der Friedensschule 40 Kinder betreut werden. Sie freue sich, wenn das neue Gebäude erstellt werde und zeigte sich zuversichtlich, dass im Jahre 2020 die Einweihung gefeiert werden könne.

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