Die Messe Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung – bietet vielseitige Informationsmöglichkeiten.
Die Messe Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung – bietet vielseitige Informationsmöglichkeiten. (Foto: Michael Kienzler)
Schwäbische Zeitung

Junge Menschen haben nach der Schule viele Möglichkeiten: Schnupperpraktikum, Auslandsaufenthalte, Duale Ausbildung oder Studium in vielen Variationen. Eindrücke von verschiedenen Berufen und konkrete Angebote geben die 300 Aussteller auf der Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung von Donnerstag, 12., bis Samstag, 14. März auf dem Messegelände Villingen-Schwenningen.

Ein großer Vorteil der Messe: Vorbeischauen ohne extra Terminabsprache und direkt mit den Leuten am Stand reden – oft sogar mit Azubis, die aus dem Firmenalltag berichten. An vielen Ständen können Berufe interaktiv getestet werden – ein Anknüpfungspunkt für das persönliche Beratungsgespräch. Außerdem sind farbige Buttons, die den Ausstellern die gewünschte Berufsrichtung signalisieren, eine gute Möglichkeit angesprochen zu werden.

Die Firmen suchen junge Frauen und Männer als Nachwuchskräfte für viele bekannte und begehrte Jobs: Als Kfz-Mechatroniker, Kaufleute, Friseure, Hotelfachleute und als Fachkräfte am Bau. Mechatroniker sind in vielen Branchen gefragt, wer jedoch ein Faible für Motorradtechnik hat, kann sogar dies zum Beruf machen.

Die Messe zeigt auch weniger bekannte Berufsbilder, auf die junge Leute oft erst beim Rundgang stoßen. Künftige Brauer und Mälzer werden gesucht. Wer Natur und Nachhaltigkeit mag, kann sich zum Forstwirt oder Förster ausbilden lassen.

Nicht nur hochwertige Geräte müssen sorgsam verpackt werden: Der Verpackungstechnologe weiß, wie’s geht. Und wer Nudelmacher lernt, muss Nudeln nicht in Handarbeit fertigen, sondern wird ein hochspezialisierter Pressenführer.

Ganz neue Zukunftschancen für junge Menschen eröffnen sich seit diesem Jahr in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die bisherigen Ausbildungen in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege werden gebündelt in einer einzigen generalistischen Ausbildung. Vorteil: Der neue einheitliche Abschluss Pflegefachfrau oder Pflegefachmann ist in der gesamten Europäischen Union anerkannt.

Das Ausbildungsmodell mit seinen neuen Chancen stellt beispielsweise der Pflegeverbund im Schwarzwald-Baar-Kreis an seinem Stand gemeinsam mit 19 Heimen, Kliniken und Schulen vor.

Vielfältig sind auch die Möglichkeiten, sich vor einer Ausbildung im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst auszuprobieren. Wertvolle Tipps gibt‘s auch zu Work and Travel, Surfcamps oder Sprachreisen.

Auf der Jobs for Future sind die Profis für Bildung und Beruf für alle auf kürzesten Wegen erreichbar: Einen umfassenden Überblick über Berufsbilder geben die Handwerkskammer Konstanz und die Innungen Elektro, Sanitär und Heizungstechnik, Schreiner, Zimmerer sowie Bau, die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, die Agentur für Arbeit, die Beruflichen Schulen des Schwarzwald-Baar-Kreises und die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg. Draußen im Freigelände parkt der Truck der Südwestmetall mit Infos zu Metall- und Elektroberufen.

Besonderer Service ist der Bewerbungscheck bei vielen Ausstellern – bevor man die Bewerbung losschickt. Denn immer wieder passieren dabei ärgerliche Fehler, die die Experten auf der Messe ausräumen. Wer will, kann auch gleich seine Bewerbungsfotos machen lassen – kostenlos.

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