SC 04 Tuttlingen siegt im Derby gegen den VfL Mühlheim

Der SC 04 Tuttlingen (blaue Trikots) hat das Derby der beiden Landesliga-Absteiger gegen den VfL Mühlheim gewonnen. Eine Bilderg
Mit Schwäbische Plus Basic weiterlesen
Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten erhalten Sie mit Schwäbische Plus Basic.
Der SC 04 Tuttlingen (blaue Trikots) hat das Derby der beiden Landesliga-Absteiger gegen den VfL Mühlheim gewonnen. Eine Bildergalerie gibt es unter www.schwaebische.de (Foto: Frank Riedinger)

Tuttlingen – Der SC 04 Tuttlingen hat das Derby in der Fußball-Bezirksliga Schwarzwald gegen den VfL Mühlheim am Sonntag in Unterzahl mit 2:0 (1:0) gewonnen.

Tuttlingen – Der SC 04 Tuttlingen hat das Derby in der Fußball-Bezirksliga Schwarzwald gegen den VfL Mühlheim am Sonntag in Unterzahl mit 2:0 (1:0) gewonnen. Jan Babic (45.+3) und Robin Petrowski (84.) entschieden das Lokalduell der beiden Landesliga-Absteiger zugunsten der Gastgeber.Für die war es nach der Rückkehr auf die Bezirksebene der vierte Sieg im vierten Ligaspiel. Gästetrainer Daniel Wieser hingegen ärgerte sich wie schon nach der vorherigen Niederlage gegen den SV Bubsheim (2:5) über die Entstehung der Gegentore. Sein Team beendete die Englische Woche mit einem Zähler.Und das, obwohl es im Donaustadion ab der 27. Minute einen Mann mehr auf dem Feld hatte. Tuttlingens A-Jugendspieler Marcel Misic sah nach seinem zweiten Foul die zweite gelbe Karte und musste den Stadionrasen frühzeitig verlassen. Doch der VfL konnte daraus in der verbleibenden Zeit keinen Profit schlagen – und geriet sogar noch vor der Pause ins Hintertreffen. Mit einer Einzelaktion war Jan Babic, ebenfalls noch A-Jugendakteur, in den Strafraum eingedrungen und gefoult worden. Er trat selbst an und setzte sich mit seinem sechsten Saisontreffer auf Platz eins der Torschützenliste. Mühlheim kam im zweiten Abschnitt gegen den im 4-4-1 agierenden Sportclub nicht zum Torerfolg. Der verteidigte seinen Vorsprung in Unterzahl und kam in der Schlussphase durch einen weiteren ruhenden Ball zur Vorentscheidung: Kapitän Robin Petrowski verwandelte einen Standard zum 2:0.Die TrainerstimmenAndreas Keller (SC 04 Tuttlingen): „In der ersten Halbzeit haben wir uns ein bisschen schwergetan, haben fußballerisch nicht so die Lösungen gefunden, wie wir uns das gewünscht haben. Das war auch ein bisschen der mangelnden Frische geschuldet, weil wir jetzt zum vierten Mal in zwölf Tagen mit der gleichen Startelf gestartet sind, und zum anderem natürlich auch dem Platz, der in desolatem Zustand war. Trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit im Aufbauspiel zu viele Fehler gemacht – ohne wirklich etwas zuzulassen. Die gelb-rote Karte war sehr, sehr hart. Dann war es in Unterzahl kämpferisch überragend. Die Jungs haben bravourös gekämpft. Wir haben auch taktisch so verteidigt, dass wir nicht eine einzige Torchance zugelassen haben, bis auf eine Abseitssituation. Der Sieg geht für meine Begriffe vollauf in Ordnung.“Daniel Wieser (VfL Mühlheim): „Ich finde, dass wir es in der ersten Halbzeit vom Taktischen her sehr gut gemacht haben. Tuttlingen hat nicht wirklich Lösungen gefunden. Das kann ich meiner Mannschaft als sehr positiv attestieren. Aber wir haben es dann in den entscheidenden Momenten nicht zielstrebig genug zu Ende gespielt oder falsche Entscheidungen getroffen. Das Spiel läuft mit der gelb-roten Karte eigentlich optimal für uns. Dann haben wir wieder ein Gastgeschenk verteilt mit dem Elfmeter. In der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr viel vorgenommen. Wir waren zwar vom Ballbesitz her vielleicht überlegen, aber im Umkehrschluss nicht zielstrebig genug. Wenn wir dann nachher nochmal ein naives Foul machen, das wir nicht machen müssen und dann noch einen Freistoß zum 0:2 kassieren – der auch gut geschossen war –, dann haben wir es einfach nicht verdient, in Tuttlingen zu gewinnen. Es hat die Mannschaft gewonnen, die mehr an ihre eigene Stärke geglaubt hat.“SC 04 Tuttlingen: Andrei-Alexandru Burdun – Amat Dibba, Marcel Misic, Gabriel Misic (79. Jonathan Pohl), Florian-Alexander Borkert, Robin Petrowski, Aaron Barquero Schwarz, Jeremy Cerqueira Ruiz (63. Viacheslav Feruk), Jan Babic, Emir Cesmeciler, Carlos Hehl (85. Esad Kadric). VfL Mühlheim: Julian Schulz – Sören Lurz, Yannick Schneider (82. Max Anders), Max Kupferschmid, Sebastian Gleich, Leonardo Schillaci, Jonas Kirchner (46. Andreas Leibinger), Philipp Wolf, Niklas Oertel (19. Simon Schlegel), Robin Schad (74. Dominik Andreas Sauter), Eric Rebholz.Tore: 1:0 (45.+3/Foulelfmeter) Jan Babic, 2:0 (84./direkter Freistoß) Robin Petrowski. – Gelb-Rote Karte: Marcel Misic (27./wiederholtes Foulspiel). – Gelbe Karten: 3/1. – Schiedsrichter: Michael Speh. – Zuschauer: 400. SV Kolbingen – FC Hardt 3:1 (1:1). – Tore: 0:1 (36.) Stefan Gaus, 1:1 (41.) Lukas Hipp, 2:1 (49.) Yannick Frühwirt, 3:1 (63.) Jonas Rink. – Schiedsrichter: Florian Guth. – Zuschauer: 130. Gegen die ersatzgeschwächten Gäste ging der SV Kolbingen gut eingestellt in das Spiel. Der FC Hardt kam aber zu guten Möglichkeiten und ging in der 36. Minute in Führung. Nach starker Parade des SVK-Torhüters verwertete Stefan Gaus den Nachschuss zum 1:0. Nur fünf Minuten darauf konnte Lukas Hipp zum 1:1 mit einem Flachschuss ins linke Eck ausgleichen. Nach der Pause bestimmte der SV Kolbingen meist das Geschehen. Der FC Hardt bekam keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Bereits in der 49. Minute sorgte Yannick Frühwirt für das 2:1 der Gastgeber und nach einem Solo von Jonas Rink, der auch noch den FCH-Keeper ausspielte, hieß es 3:1 (63.). Die Gastgeber standen hinten stabil, sodass der Gast auch aus seinen Kontern nicht zum Erfolg kam.Kickers Lauterbach – SG Böhringen/Dietingen 4:1 (3:0). – Tore: 1:0 (33.) und 2:0 (41.) beide Yannick Broghammer, 3:0 (45.+1/Handelfmeter) Maik Hessel, 3:1 (64.) Patrick Rau, 4:1 (89.) Johannes Rapp. – Schiedsrichter: Jan Kroschewski. – Zuschauer: 130. Die Kickers nutzten die Gelegenheit gegen das Schlusslicht zu einem klaren Sieg. Schon in der Anfangsphase setzten die Gastgeber die Akzente und kamen gefährlicher vor das Tor. Pech hatte die SG Böhringen/Dietingen bei einem Lattentreffer (24.). Ein Stellungsfehler der Gäste nutzten die Kickers zur Führung. Christoph Müller legte quer und Yannick Broghammer hatte keine Mühe, zum 1:0 abzuschließen (33.). Dieselbe Kooperation führte zum 2:0 (41.). Maik Hessel traf per Handelfmeter zum 3:0-Pausenstand (45.+1). Die Gäste versuchten nach Wiederbeginn heranzukommen, vergaben aber gute Chancen. Nach einem Torwartfehler konnte Patrick Rau auf 3:1 verkürzen (64.). Weiterhin blieben aber die Gastgeber zwingender. Nach schönem Angriff über mehrere Stationen schloss Johannes Rapp in der 89. Minute zum 4:1-Endstand ab.SG Bösingen II/Beffendorf – SV Villingendorf 3:1 (2:0). – Tore: 1:0 (8.) Jonathan Lehmann, 2:0 (11.) Dominik Maier, 3:0 (83.) Jonathan Lehmann, 3:1 (90.) Christian Höllerich. – Schiedsrichter: Tuncer Karadagli. – Zuschauer: 140. Im Derby wurde der kurze Höhenflug des SV Villingendorf beendet. Der Gast musste schon früh verletzungsbedingt Patrick Frey ersetzen (7.). Kurz darauf ein Doppelschlag der Gastgeber. Jonathan Lehmann traf zum 1:0 der SG Bösingen/Beffendorf (8.) und Dominik Maier erhöhte auf 2:0 (11.), womit die Vorgaben von SVV-Coach Uli Fischer völlig zunichte waren. Obwohl sich die Gäste bemühten, kam man nicht durch die SG-Abwehr. Auch nach der Pause kontrollierte die Spielgemeinschaft meist das Geschehen. Mit dem 3:0 durch Jonathan Lehmann war die Vorentscheidung gefallen (83.). Das 3:1 durch Christian Höllerich in der 90. Minute kam zu spät.SV Winzeln – SV Bubsheim 3:0 (1:0). – Tore: 1:0 (20.) Jonas Lang, 2:0 (52.) Simon Gaus, 3:0 (73.) Max Finkbeiner. – Schiedsrichter: Dieter Heizmann. – Zuschauer: 50. „Das war taktisch und von der Disziplin her die beste Mannschaft bis jetzt“, sagte Bubsheims Spielertrainer Paul Ratke zu dem Spiel beim SV Winzeln. Dort ließ seine Elf am Samstag nach vier Siegen zum Auftakt erstmals Punkte liegen – verdient, wie Ratke meinte. Kein eigenes Tor und dabei drei Gegentreffer sind ungewöhnlich für die Heuberger. Die hatten beim SVW zwar mehr Ballbesitz, trafen dort aber auf eine gute Defensive und leisteten sich selbst zu viele Ungenauigkeiten. Unter anderem in der ersten halben Stunde hatte der SVB dennoch gute Aktionen. Bei einer Dreifachchance der Gäste war strittig, ob der Abschluss von Co-Spielertrainer Dimitri Stroh vor oder hinter der Torlinie geklärt wurde – aus Sicht des Unparteiischen davor.FSV Denkingen – SG Zimmern II/Horgen 2:2 (0:0). – Tore: 1:0 (46.) Kai Stelter, 1:1 (65./Handelfmeter) Fabian Merkle, 2:1 (73.) Maxim Diez, 2:2 (80.) Fabian Merkle. – Schiedsrichter: Oskar Diebold. – Zuschauer: 100. Der FSV ist zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen geblieben, während sich die neue Spielgemeinschaft nach drei Niederlagen zum Auftakt ihren ersten Zähler ergatterte. „Wenn man das ganze Spiel betrachtet, ist es unter dem Strich ein gerechter Punkt für beide Seiten“, fasste Denkingens Spielertrainer Marc Marquart den Verlauf zusammen. Beide Mannschaften vergaben Großchancen. Denkingen scheiterte unter anderem einmal vor dem leeren Tor, Zimmern II/Horgen traf den Innenpfosten. Kai Stelter (46.) und Maxim Diez (73.) brachten die Hausherren zweimal in Führung. Fabian Merkle glich für die Gäste beim 1:1 per Handelfmeter aus (65.) und beim 2:2 per Kopf (80.). Vorausgegangen war dem letzten Treffer eine Einzelaktion über Außen, die Denkingen nicht verhindert bekam. FSV Schwenningen – SpVgg Bochingen 0:1 (0:0). – Tor: 0:1 (67.) Ugur Akbaba. – Schiedsrichter: Rainer Scheel. – Zuschauer: 100. Bochingen hat seinen Lauf fortgesetzt, das Heimteam hingegen unterlag zum vierten Mal in Folge. Der langjährige FSV-Trainer Almir Smakovic hatte nach der 1:3-Niederlage in Hardt am Donnerstag seinen Abschied verkündet, ließ sich aber von vielen verschiedenen Personen aus dem Verein nochmals dazu überreden, nicht aufzuhören. Er werde nun „mindestens bis zur Winterpause“ weitermachen, sagte Smakovic nach den für ihn emotionalen Tagen. Sein Team verpasste gegen die Spielvereinigung vor der Pause mehrmals aus kurzer Distanz Großchancen auf die Führung. Dieser zwingende Offensivdrang fehlte im zweiten Durchgang. Ugur Akbaba bestrafte den Chancenwucher der Heimelf und erzielte den Treffer des Tages (68.). Einen Freistoß von FSV-Akteur Armido Stoppiello lenkte SpVgg-Torwart Andy Schittenhelm noch an den Querbalken (90.+1).

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Die Kommentare sind nur für Abonnenten sichtbar.