Zweiter Dürbheim erwartet Ersten

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Von der Oberliga bis hinunter zur Bezirksliga sind die Ringer aus dem Landkreis am Wochenende im Einsatz. Auf Bezirksebene treffen der KSV Trossingen und die KG Nendingen/Mühlheim im Derby aufeinander.

Oberliga Württemberg: Selbst mit nur neun Mann hat die KG Baienfurt bei Verfolger RSV Benningen 22:7 gewonnen. Gegen die SG Weilimdorf werden die Aach-Ringer solche Geschenke nicht unterbreiten. Der nächste Gegner ist ein wirklicher Herausforderer. Auf eine Niederlage der SG spekuliert der TSV Ehningen, der mit einem Sieg beim KSV Musberg auf Platz zwei vorrücken würde. Wertvollen Boden im Kampf um den Klassenerhalt kann der ASV Nendingen gut machen. Das 15:13 in Musberg sollte die Donau-Athleten ermuntern, diese Leistung auch gegen den SV Fellbach abzurufen. Der RSV Benningen droht ins Mittelmaß abzurutschen, wenn er beim SV Ebersbach leer ausgeht.

Verbandsliga Württemberg: Das hätte dem SV Dürbheim nach der Auftaktniederlage gegen den AV Hardt (14:21) niemand zugetraut. Nach fünf Kampftagen steht der SVD auf Rang zwei. Nun ist die Siegesserie ernsthaft gefährdet. Mit dem KSV Neckarweihingen kommt der Tabellenführer an den Fuß des Heubergs. Dass die Neckar-Ringer nicht unverwundbar sind, hat der AV Hardt trotz der 13:17-Niederlage bewiesen. Die TSG Nattheim wird gegen den TSV Münster als klarer Sieger gesehen, während zwischen dem SC Korb und dem AC Röhlingen alles offen ist.

Landesliga Württemberg: Durch die Dominanz von Tabellenführer KSV Winzeln, der auch gegen den im Mittelfeld platzierten ASV Möckmühl vor einem Kantersieg steht, ist das Titelrennen nicht spannend. Wohl aber die Vizemeisterschaft, für die sich neben dem KSV Unterelchingen auch Aufsteiger KG Wurmlingen/Tuttlingen empfiehlt. Die Kampfgemeinschaft erwartet mit dem VfL Obereisesheim eine Mannschaft, die weder mit der Meisterschaft noch mit dem Abstieg zu tun hat. Wurmlingen/Tuttlingen werden die größeren Chancen eingeräumt. Favorit ist auch die RG Schwäbisch Hall/Wüstenrot, die mit dem TSV Ehningen II eine noch sieglose Mannschaft empfängt. Der KSV Unterelchingen schickt sich an, dem KVA Remseck die Grenzen aufzuzeigen.

Bezirksliga: Auf dem Weg zurück in die Verbandsliga Südbaden lässt sich der KSV Allensbach nach zweijähriger Abstinenz nicht aufhalten. Wohl auch nicht vom KSV Gottmadingen II, der beim Spitzenreiter antreten muss und bei der zu erwartenden Niederlage vorerst aus dem Titelrennen ausscheidet. Verfolger VfK Radolfzell, der als Aufsteiger bisher nur in Allensbach verloren hat, dürfte keine Probleme haben, den zweiten Platz gegen den KSV Taisersdorf II zu verteidigen. Ein Duell im Abstiegskampf mit vielleicht vorentscheidendem Charakter findet in Trossingen statt. Die KSV-Ringer haben Schlusslicht KG Nendingen/Mühlheim zu Gast. Bei einem Heimsieg würden sie sich nach unten etwas Luft verschaffen. Die Gäste von der Donau bleiben nur im Geschäft, wenn sie gewinnen.

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