Zehn Anmeldungen auf einen Platz: Aesculap-Kita wird überrannt

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Auch kleine Hände brauchen Platz: In den Kindergärten in der Stadt Tuttlingen können bisher alle Kinder untergebracht werden, ab
Auch kleine Hände brauchen Platz: In den Kindergärten in der Stadt Tuttlingen können bisher alle Kinder untergebracht werden, aber die freien Plätze werden weniger. (Foto: dpra/Carsten Rehder)
Redaktionsleiter

In Tuttlingen gibt es 22 Kindergärten und Kindertageseinrichtungen. Elf Einrichtungen sind städtisch, sechs katholisch, vier evangelisch. Eine Kinderkrippe wird vom privaten Träger „Denk mit“ betrieben. Insgesamt stehen in der Stadt 265 Plätze für unter Dreijährige (U3) und 1306 Plätze für über Dreijährige (Ü3) zur Verfügung. Jeweils zwei Kindergärten gibt es in den Ortsteilen Nendingen und Möhringen. Die Wiedereröffnung des Eßlinger Kindergartens erfolgt im September.

Die Kinderbetreuung kostet die Stadt Tuttlingen ordentlich Geld. Im Haushalt 2018 waren sechs Millionen Euro allein für das Kindergarten-Personal veranschlagt. Hinzu kommen Unterhaltskosten für die Gebäude und Betriebskosten- und Personalzuschüsse für die privaten Träger. Umgekehrt bekommt die Stadt 3,6 Millionen Euro vom Land und 700 000 Euro aus Elternbeiträgen. Am Ende zahlt die Stadt 6,7 Millionen Euro für die Kinderbetreuung jährlich drauf.

Generell haben alle Eltern für ihre Kinder im Alter von einem Jahr aufwärts einen Anspruch auf einen Kita-Platz. Wie der genau aussehen muss, ist bundesweit nicht festgelegt. Die Stadt Tuttlingen hält es für zumutbar, wenn der Kindergarten von der Wohnung höchstens 30 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder fünf Kilometer entfernt ist. Zudem muss der Platz mindestens 20 Stunden Betreuungsumfang haben. (dh)

Inzwischen sind die 80 Plätze mehr als voll, die Warteliste ist lang. Dennoch plant das Unternehmen keinen weiteren Ausbau.

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In Tuttlingen gibt es 22 Kindergärten und Kindertageseinrichtungen. Elf Einrichtungen sind städtisch, sechs katholisch, vier evangelisch. Eine Kinderkrippe wird vom privaten Träger „Denk mit“ betrieben. Insgesamt stehen in der Stadt 265 Plätze für unter Dreijährige (U3) und 1306 Plätze für über Dreijährige (Ü3) zur Verfügung. Jeweils zwei Kindergärten gibt es in den Ortsteilen Nendingen und Möhringen. Die Wiedereröffnung des Eßlinger Kindergartens erfolgt im September.

Die Kinderbetreuung kostet die Stadt Tuttlingen ordentlich Geld. Im Haushalt 2018 waren sechs Millionen Euro allein für das Kindergarten-Personal veranschlagt. Hinzu kommen Unterhaltskosten für die Gebäude und Betriebskosten- und Personalzuschüsse für die privaten Träger. Umgekehrt bekommt die Stadt 3,6 Millionen Euro vom Land und 700 000 Euro aus Elternbeiträgen. Am Ende zahlt die Stadt 6,7 Millionen Euro für die Kinderbetreuung jährlich drauf.

Generell haben alle Eltern für ihre Kinder im Alter von einem Jahr aufwärts einen Anspruch auf einen Kita-Platz. Wie der genau aussehen muss, ist bundesweit nicht festgelegt. Die Stadt Tuttlingen hält es für zumutbar, wenn der Kindergarten von der Wohnung höchstens 30 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder fünf Kilometer entfernt ist. Zudem muss der Platz mindestens 20 Stunden Betreuungsumfang haben. (dh)

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