Tschüss Tradition, tschüss Gastro und hallo Lebenskünstler! Das war diese Woche los

Der Wochenrückblick für den Kreis Tuttlingen. Alles Wichtige im Schnelldurchlauf.
Der Wochenrückblick für den Kreis Tuttlingen. Alles Wichtige im Schnelldurchlauf. (Foto: Archiv/BWO)
Digitalredakteurin

Deutsche Bürokratie ist nicht immer nur sperrig, manchmal sogar ziemlich amüsant! Haben Sie mal einen Blick in alte Papierführerscheine - den eigenen, den von Eltern oder Großeltern - geworfen? Ein erster Tipp, falls es Ihnen übers Wochenende langweilig wird. HIER haben wir diese Woche auch schon einige Funde zusammengetragen. 

Wochenendtipp Nummer zwei: Skifahren oder Rodeln! Viele Lifte machen dieses Wochenende auf. HIER geht's zur Übersicht. 

Bevor es auf die Piste geht, gibt's hier aber noch die wichtigsten Nachrichten und Geschichten der letzten Woche. 

Diese kamen vor allem aus der Gastronomie. Es ging um Schließungen und Existenzängste. 

  • Nach nur zwei Wochen Betrieb ist Schluss: Trotz erfolgreicher Eröffnung haben die Pächter sich entschieden, das Café Hirsch in Deilingen zu schließen. Die Familie bereut nichts, gesteht aber einen klassischen Fehler ein. HIER lesen Sie die Details. 
 Das Café Hirsch hat im November vergangenen Jahres eröffnet und kurz darauf wieder geschlossen.
Das Café Hirsch hat im November vergangenen Jahres eröffnet und kurz darauf wieder geschlossen. (Foto: Archiv: Angela Hermle)
  • Über die Schließung des Café Dream haben wir bereits in der vergangenen Woche berichtet. Was sich nun herausstellt: Viele Gäste waren bis zum Schluss ahnungslos.  Bis kurz vor Weihnachten stellte das Betreiber-Ehepaar Café-Gutscheine aus. Kurz später die Schließung. Jetzt rätseln Gäste, was das soll. Einfach so ist das Geld nicht zurückzuholen. HIER geht's zu den Hintergründen.
  • 2G+ und eine Sperrstunde: Das verschreckt Gäste. Viele weitere Gastronomen fürchten gerade um ihre Existenz. Und darum, Hilfen zu beantragen. Denn erste Zahlungen wurden für manchen am Ende wieder nur zur Belastung. Warum das, lesen Sie HIER.

Die Coronakrise wird nicht nur für Gastronomen wieder zunehmend zur Belastung. Hier noch die weiteren Corona-Meldungen im Überblick: 

  • Die Impfpflicht für Pflegeberufe weckt bei Heimen Sorgen vor massiven Problemen: Was, wenn ab dem 15. März der Betrieb nicht mehr gewährleistet werden kann? Das fürchten Pflegeanbieter. Sie hoffen auf Ausnahmeregelungen. HIER finden Sie die Details.
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Stock/Symbolbilder I Thema: Corona und Impfen (Foto: Felix Schlikis via www.imago-images.de)
  • Mehr Ansteckungen, weniger Intensivpatienten: Das Klinikum arbeitet fast wieder im Normalbetrieb. Mittlerweile finden wieder mehr planmäßige Operationen statt und das Krankenhaus arbeitet fast wieder im Normalbetrieb. Ein Grund zum Übermut sei das allerdings trotzdem nicht. Warum, lesen Sie HIER.
  • Eine 52-jährige, ungeimpfte Tuttlingerin nutzt die Rathaus-Toilette. Videos zeigen, wie die Polizei kurz später auftaucht. Nicht aber wegen ihres Impfstatus, stellen die Behörden klar. HIER lesen Sie die Hintergründe.
Video-Beitrag unterstellt: Anzeige, weil ungeimpft aufs WC?
Video-Beitrag unterstellt: Anzeige, weil ungeimpft aufs WC? (Foto: Screenshot: Tiktok/Archivbild)
  • Die Virusvariante Omikron breitet sich in Europa aus. Im Kreis zwar noch langsam. Trotzdem wappnen sich Einsatzkräfte und Behörden – Besonders im Klinikum ist die Sorge eines Personalausfalls groß. HIER geht's zum ausführlichen Bericht.

Kommen wir von den großen Problemen der Krise zu spannenden Persönlichkeiten und Lebenskünstler, über die wir diese Woche berichtet haben:

  • Anfang Dezember hat Florentin Stemmer, Tuttlinger Stadt- und Kreisrat, Deutschland verlassen. Die Diskussion um die Impfpflicht sei nur einer von vielen Gründen, sagt er. HIER lesen Sie weitere Hintergründe.
  • Korruption und Konflikte: Familie Javaheri Fazel sah im Iran keine Perspektive mehr. Seit ihrer Flucht leben sie in Seitingen-Oberflacht. Und haben den ländlichen Raum lieben gelernt. HIER lesen Sie den Lebensweg der Familie nach.
 Die iranisch-stämmige Familie Javaheri Fazel hat in Seitingen-Oberflacht eine neue Heimat gefunden.
Die iranisch-stämmige Familie Javaheri Fazel hat in Seitingen-Oberflacht eine neue Heimat gefunden. (Foto: Sabine Doderer)
 Frank Golischewski (links) und sein Ehemann Nelson Pupo Leyva bereiten in ihrer Küche im Hohnerareal das Abendessen vor. Der Ku
Nelson Pupo Leyva bereitet in seiner Küche im Hohnerareal das Abendessen vor. Der Kubaner macht derzeit in Donaueschingen eine Ausbildung als Koch. (Foto: Michael Hochheuser)

Nelson Pupo Leyva macht's vor: Er probiert Neues. Seien es der Job oder ein neuer Heimatort. Sein Leben ist voller Bewegung. 

Und wo wir gerade schon in Aufbruchstimmung sind. Diese Nachricht kam diese Woche ziemlich überraschend: Ein Thesenpapier der Seelsorgeeinheit am Dreifaltigkeitsberg hat es in sich: Denn die Positionen rütteln an Grundpfeilern der Institution Kirche, die in der Region teils heute schon umgangen werden. HIER gibt's die Details.

Mal was Neues zu machen? Kann ja nicht schaden. Das haben sich auch drei Redakteurinnen von uns gedacht. Und eine Woche lang vegan gelebt. Alles im Rahmen des Aktionsmonats Veganuary. In der neuen Folge "Alles Tutti" sprechen Sie über Ihre Erfahrungen. Inklusive Enttäuschungen und Überraschungen. Außerdem klären wir, wie vegan die Region ist!

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