Wernz wird mit DTU-Quartett Fünfter

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 Valentin Wernz (rechts) landet mit dem DTU-Quartett in der Mixed Team Relay in der World Triathlon Series in Abu Dhabi auf Plat
Valentin Wernz (rechts) landet mit dem DTU-Quartett in der Mixed Team Relay in der World Triathlon Series in Abu Dhabi auf Platz fünf. (Foto: ITU / Janos Schmidt)
Simon Schneider

Das Team der Deutschen Triathlon Union (DTU) hat am Samstag ein Ausrufezeichen auf höchstem Niveau gesetzt. Und Valentin Wernz hatte daran seinen Anteil. In der World Triathlon Series (WTS) in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, landet der Tuttlinger Profi-Triathlet mit seinen Teamkollegen auf Platz fünf.

Es ist der bisher größte WTS-Erfolg für Wernz in seiner noch jungen Karriere in der weltweit höchsten Klasse im Triathlon. Mit einem Team, bestehend aus vier Athleten, ging die DTU an den Start im Mixed Team Relay. Jeder Starter der Teams musste einen Supersprint-Triathlon meistern. Das bedeutete 300 Meter Schwimmen, 7,5 Kilometer Radfahren und 1,5 Kilometer Laufen. Eine Frau musste jeweils den Anfang machen. Für das DTU-Quartett war es Laura Lindemann.

Nach einer starken Leistung in allen drei Disziplinen klatschte sie als Drittplatzierte, mit einem Rückstand von vier Sekunden auf die Spitze, mit Wernz ab. Der 24-jährige Ausnahmesportler präsentierte sich in guter Form, stieg als Zweiter aus dem Wasser und formte die dreiköpfige Verfolgergruppe auf dem Rad, die dem Amerikaner Ben Kanute folgte. Nach seinem schnellen Wechsel in die Laufschuhe schloss er die Lücke zu Kanute.

Gemeinsam mit dem Australier Luke Willian bildeten sie das Führungs-Trio. Der laufstarke Tuttlinger übergab schließlich in Position zwei das Rennen an seine Teamkollegin Nina Eim mit nur zwei Sekunden Rückstand auf die führenden Australier. Wernz schaffte es somit, sich in der Spitzengruppe zu behaupten. „Laura Lindemann hat sehr gut vorgelegt. Es hat mir Spaß gemacht, ganz vorne mitzumischen, was mir geglückt ist“, sagte Wernz.

Er musste schließlich dem hohen Tempo der Spitzengruppe Tribut zollen und abreißen lassen. Sie setzte sich aber in der Verfolgergruppe fest und schickte als Vierte Jonas Schomburg ins Rennen, der schließlich auf Position fünf die Ziellinie für das Team der Deutschen Triathlon Union überquerte.

Mit Platz fünf von insgesamt 22 Teams gelang dem DTU-Quartett ein ganz starkes Rennen auf höchstem Niveau. Der Rückstand auf den Ersten bei einer Gesamtzeit von 1:24:41 Stunden betrug 25 Sekunden. Erster wurden die Australier gefolgt von den USA, den Neuseeländern und den Franzosen.

Das deutsche Team erreichte damit in diesem Wettbewerb den bisher größten deutschen Erfolg seit der Einführung der Mixed Team Relay im vergangenen Jahr. Auch mit Blick auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio wirkt sich der fünfte Platz positiv aus, da dieses Ergebnis wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation gibt.

Zufrieden fiel auch das Fazit von Valentin Wernz nach dem Rennen aus: „Wir haben alle vier ein gutes Rennen abgeliefert. Mit dem fünften Platz sind wir sehr zufrieden“.

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