Verkehrssicherheit an Nendinger Grundschule und Kindergarten war Thema im Ortschaftsrat.
Verkehrssicherheit an Nendinger Grundschule und Kindergarten war Thema im Ortschaftsrat. (Foto: Gensch/sbo)
Simon Schneider

Der Ortschaftsrat hat am Mittwoch Maßnahmen für sicherere Verkehrsräume vor der Grundschule und den Kindergärten diskutiert und festgelegt, dass zunächst nur weitere Piktogramme auf den Straßen angebracht werden. Stadtmitarbeiterin Juliane Schweizer stellte das Verkehrssicherheitskonzept vor. Es sei wichtig, in diesem Prozess alle mitzunehmen, damit ein Umdenken erreicht werde. Ziel sei es auch, dass der Bring- und Abholverkehr der Eltern nachlasse.

An der Nendinger Grundschule stellte Schweizer mehrere Maßnahmen in Aussicht, genauso am katholischen Kindergarten in der Bräunisbergstraße. Dort soll laut Schweizer ein vorgezogener Seitenraum das Queren der Straße für die Kinder erleichtern und den Verkehr entschleunigen, weil die Straße dann enger sei. Ortsvorsteher Franz Schilling äußerte sein Wunsch, dass der Ortschaftsrat zunächst über die Piktogramme auf der Bräunisberg- und Kirchstraße beim Kindergarten und an der Schule abstimmen soll. Für alle weiteren Maßnahmen dort müsse es eine Ortsbesichtigung mit Einbeziehung aller Beteiligten, wie den Erziehern, geben.

Somit beschlossen die Räte lediglich, dass Piktogramme auf der Straße an geeigneter Stelle angebracht werden - und das größer als das bisherige an der Schule, denn das ist dem Ortsvorsteher zu klein.

Aufgrund des Lkw-Verbotsschilds auf der Bräunisbergstraße dürfen Lastwagen aus Sicherheitsgründen nicht direkt nach dem Bahnübergang nach rechts in die Straße „Bei der Kapelle“ einbiegen (wir berichteten). Um die endgültige Klärung der künftigen Verkehrsregelung will sich laut Stadtmitarbeiter Michael Herre OB Michael Beck kümmern. Bis mit dem Eisenbahn-Bundesamt eine dauerhafte Lösung gefunden wird, müssen übergangsweise alternative Regeln getroffen werden. Deshalb beschlossen die Räte, dass übergangsweise die Straße „Auf Lett“ als Wendemöglichkeit ausgeschildert wird, damit Laster von anderer Richtung kommend als Linksabbieger in die Straße „Bei der Kapelle“ einbiegen dürfen. Der gepflasterte Verbindungsweg zwischen „Bei der Kapelle“ und „Auf Lett“ wird für Lastwagen gesperrt. Ebenso beschlossen die Räte, dass am Bahnübergang eine endgültige bauliche Lösung angestrebt wird, die Lastern wieder eine direkte Einfahrt nach rechts in die Straße „Bei der Kapelle“ ermöglicht.

Nahezu einstimmig lehnten die Räte ab, dass die Kapfstraße in Richtung Birkenstraße als Einbahnstraße ausgewiesen wird. Dies hätte laut Vorlage eine Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Einmündung mit sich bringen sollen.

Die Räte beschlossen ebenso, dass für die Nendinger Donauhallen an den Wochenenden keine verschiedenartigen Veranstaltungen an aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden können. Gudrun Egle von der Stadt betonte, dass es noch keine klaren Regeln gegeben hätte.

Egle informierte die Räte, dass aufgrund einer nicht ausreichenden Bewässerung das Gras auf dem oberen Sportplatz nicht richtig festgewachsen sei. Mit einer neuen Beregnungsanlage soll dem entgegengewirkt werden. Ebenso soll der Platz wieder ebenflächig hergestellt werden. Egle ist davon überzeugt, dass die neue Ansaat gut wachsen werde, weil die Beregnungsanlage eingebaut und damit das Gras direkt ausreichend bewässert werde. Dies sei für September vorgesehen, sodass „nächstes Jahr im Mai wieder um Punkte gespielt werden kann“.

Dominik Reichle wurde bei der Versammlung der Feuerwehrabteilung Nendingen zum neuen Abteilungskommandant gewählt und Daniel Weininger zu seinem Stellvertreter. Die Räte stimmten dem einhellig zu.

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