Was wünschen sich Fußgänger? Stadt macht den Check

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In der Fußgängerzone finden Fußgänger schon jetzt optimale Bedingungen. Damit es auch in anderen Bereichen der Stadt besser wird
In der Fußgängerzone finden Fußgänger schon jetzt optimale Bedingungen. Damit es auch in anderen Bereichen der Stadt besser wird, gibt es den Fußgängercheck. (Foto: burkert ideenreich)
Schwäbische Zeitung

Die Stadt Tuttlingen nimmt den Fußverkehr unter die Lupe: Am Montag, 8. Juli, starten um 16 Uhr im IFC die Fußverkehrs-Checks 2019 mit einem Auftaktworkshop.

Die Bürger aus Tuttlingen sind eingeladen, gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der Fußgänger zu diskutieren: Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz, wo könnte vielleicht ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen, wo eine Ampel? Ziel der Fußverkehrs-Checks ist, dass unterschiedliche Akteure den Fußverkehr aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Kern des Projekts sind zwei Begehungen, bei denen vor Ort die Situation der Fußgänger analysiert wird.

In diesem Jahr stehen die Fußverkehrs-Checks unter dem Motto „Gehen – sitzen – spielen“. Dabei geht es um sichere und gut gestaltete Wege und Plätze, die auch zum Verweilen und Spielen einladen und Lust aufs Zufußgehen machen, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

Die Fußverkehrs-Checks werden vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unterstützt. Das Land und die Stadt Tuttlingen wollen mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn Zufußgehen sei die natürlichste und unabhängigste Form der Fortbewegung und dazu umwelt- und sozialverträglich.

Beim Auftaktworkshop werden thematische und räumliche Schwerpunkte des Fußverkehrs-Checks in Tuttlingen diskutiert sowie die zwei Begehungen vorbereitet.

Der Auftaktworkshop ist am Montag, 8. Juli, um 16 Uhr im Innovations- und Forschungs-Centrum der Hochschule, Katharinenstraße 2, Raum D1.13. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 28. Juni bei Magdalena Zepf (magdalena.zepf@tuttlingen.de, 07461 99-177) anzumelden. Die Veranstaltungen bauen aufeinander auf, sodass von den Teilnehmenden möglichst alle vier Veranstaltungen besucht werden sollten. Die Begehungen finden zwischen Marktplatz und Rathenauplatz (16. Juli um 17.30 Uhr) und zwischen Marktplatz und Bürgerpark (15. Oktober um 17.30 Uhr) statt. (sz)

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