Wahlausschuss korrigiert Ergebnis der OB-Wahl

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 Leichte Veränderungen bringt die Prüfung des Wahlergebnisses mit sich.
Leichte Veränderungen bringt die Prüfung des Wahlergebnisses mit sich. (Foto: Ingeborg Wagner)
iw

Der Gemeindewahlausschuss für die Tuttlinger Oberbürgermeisterwahl hat am Montagabend im Rathaus getagt. Nach Durchsicht der Stimmzettel – die Stimmen wurden nachgezählt sowie ungültige Stimmzettel und Stimmzettel mit Stimmen für sonstige Bewerber nochmals überprüft – verändert sich das Ergebnis leicht: Amtsinhaber Michael Beck schneidet demnach mit 92 Prozent ab (bisher: 91,7). Die Wahlbeteiligung änderte sich von 17,6 auf 18,1 Prozent.

Die Wahlunterlagen werden nun an das Regierungspräsidium Freiburg zur Wahlprüfung weitergegeben. Wenn die Rechtsbehörde innerhalb von vier Wochen zu keine anderen Bescheid gelangt, ist das Ergebnis amtlich.

Beck war der einzige Kandidat und erhielt 4024 Stimmen. 349 gültige Stimmen wurden für andere Bewerber vergeben, indem deren Namen auf den Stimmzetteln vermerkt wurden. Am meisten Stimmen bekamen:

Franz Schilling (28 Stimmen); Hans-Martin Schwarz (21); Max Kaufmann (16), er hatte sich am Samstag auf Facebook selbst zur Wahl empfohlen; Wolfgang Schätzle (13); Emil Buschle und Uwe Mattes (beide elf); Christof Manz (zehn); Michael Hager, Ulrike Martin, Michael Meihack, Peter Stresing (jeweils acht); Florian Hermann, Christoph Holzwarth, Michael Seiberlich, Rolf Storz (je sechs); Benjamin Bauer, Lothar Hipp, Horst Riess, Jawad Slieh (je fünf). Weitere 163 Stimmen wurden auf weitere Namen verteilt.

Warum die Zahl der Wähler nach der erneuten Durchsicht durch den gemeindewahlausschuss von 4555 auf 4684 gestiegen ist, konnte bis Redaktionsschluss nicht geklärt werden.

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