Jury an der Steinbeis-Schule in Tuttlingen
Ist die Steinbeis-Schule fit für den Deutschen Schulpreis? Eine Jury besuchte die Schule und machte sich ein Bild.
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Sie haben mit Schülern und Eltern gesprochen, Klassenräume mitsamt ihrer Ausstattung unter die Lupe genommen und unangekündigt im Unterricht vorbeigeschaut: Zwei Tage lang hat eine Jury die Steinbeisschule auf Herz und Nieren geprüft.

Die Tuttlinger Schule zählt schon jetzt zu den 20 besten Schulen Deutschlands – und hat die Chance, den Deutschen Schulpreis 2019 zu gewinnen. Das Fazit des Schulbesuchs am Montag verlief durchweg positiv, sowohl aus Sicht der Jury wie auch der Schulleitung.

Beeindruckt von der guten Ausstattung der Schule zeigte sich Vorjury-Mitglied Wolfgang Berkemeier: „Das Equipment lässt sich wirklich vorzeigen“, sagte er. In den Werkstätten habe er sich davon überzeugen können, dass die Schüler auch damit umzugehen wissen. Positiv aufgefallen ist auch der respektvolle und wertschätzende Umgang, den die Schüler untereinander, aber auch mit Lehrern pflegten: „Ich war sehr begeistert“, sagte etwa Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands.

Sechs Qualitätsbereiche nimmt die Jury bei den Schulbesuchen besonders unter die Lupe: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution. „Wir sind stolz, wie weit wir schon gekommen sind“, freute sich Schulleiterin Susanne Galla.

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