Der VfL Nendingen (blau) setzte sich in der Kreisliga A 2:1 daheim gegen den SV Deilingen durch. Hier blocken die Gastgeber ein
Der VfL Nendingen (blau) setzte sich in der Kreisliga A 2:1 daheim gegen den SV Deilingen durch. Hier blocken die Gastgeber einen Schuss von Steffen Rombey ab.Weitere Bilder unter www.schwaebische.de. (Foto: hkb)
Schwäbische Zeitung
Sportredakteur

Der VfL Nendingen hat drei wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt. Die VfL-Kicker besiegten am Sonntag auf dem heimischen Häldele den SV Deilingen 2:1. Für die Gäste, die als Schlusslicht bereits sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz liegen, schwinden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt immer mehr.

Dabei wäre für die Deilinger in der Schlussphase mehr möglich gewesen. Doch in der 84. Minute verhinderte bei einem 25-Meter-Schuss von Daniel Stierle das Lattenkreuz den Ausgleich. „Es hat nicht sollen sein“, sagte SVD-Spielertrainer Michel Ziaja nach dem Abpfiff. „Uns hat das Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt.“

In der Anfangsphase kamen die Deilinger zweimal in den Strafraum der Gastgeber. In der sechsten Minute köpfte Ziaja eine Freistoßflanke von Thomas Hermle über das Tor, eine Minute später scheiterte Thomas Hermle, bedrängt von zwei Abwehrspielern, an Torhüter Benjamin Wiedersich. Danach hatten die Gäste zwar optisch etwas mehr vom Spiel, waren jedoch harmlos. Das Geschehen spielte sich zumeist im Mittelfeld ab. Der VfL Nendingen wirkte bei seinen wenigen Offensivaktionen etwas zielstrebiger.

In der elften Minute köpfte Björn Burandt den ersten Eckstoß von Marcel Wölfle zur Nendinger 1:0-Führung ein. In der 16. Minute hatte der Gäste-Schlussmann Noah Simon Mühe, einen 16-Meter-Schuss von Julian Senger an die Latte zu lenken. Kurz darauf scheiterte Maurizio Colucci nach einem Konter am Torhüter, Senger schoss nach einer Einzelleistung knapp am Tor vorbei (33.).

Insgesamt prägten viele ungenaue Abspiele auf beiden Seiten die Partie. So kam kaum einmal ein richtiger Spielfluss zustande. „Es war Abstiegskampf pur“, fasste VfL-Coach Ralf Ressel nach dem Schlusspfiff die Partie zusammen.

Milkau trifft zum 2:0

Sechs Minuten nach der Pause erhöhte der VfL. Kapitän Daniel Milkau hatte sich im Mittelfeld den Ball erkämpft und leitete den Konter ein. Nach einem Zusammenspiel mit Wölfle schloss Milkau den Angriff mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck zum 2:0 ab. Doch die Freude im Lager der Platzherren währte nur kurz. Keine 60 Sekunden später hatte Felix Schmidberger in stark abseitsverdächtiger Position freie Bahn und überwand mit einem Heber den Torhüter zum 2:1.

Doch darauf hatten die Nendinger zwei gute Aktionen. Zunächst bediente Senger mit einem Steilpass Maurizio Colucci, der aber das Tor verfehlte. In der 63. Minute war bei einem schönen Nendinger Angriff über die linke Seite über Johannes Hesse, Wölfle und Milkau bei Torhüter Simon Endstation. Danach war in der Offensive nicht mehr viel vom VfL zu sehen. „Nach dem Anschlusstreffer sind wir total nervös geworden, hatten keine Ruhe mehr im Spiel“, sagte Ressel.

In der 64. Minute hatte Matthias Schätzle das zweite Deilinger Tor auf dem Fuß, brachte nach einem Konter den Ball aber nicht im Gastgeber-Gehäuse unter. In der Schlussphase agierten die Gäste im Angriff zu umständlich. So geriet das Tor des VfL Nendingen nur noch in der 84. Minute ernsthaft in Gefahr, als Daniel Stierle das Lattenkreuz traf und Sekunden darauf Thomas Hermle aus 18 Metern knapp vorbeischoss.

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