Tuttlinger gehen für das Klima auf die Straße

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 Rund 300 Demonstranten gehen in Tuttlingen für den Klimaschutz auf die Straße.
Rund 300 Demonstranten gehen in Tuttlingen für den Klimaschutz auf die Straße. (Foto: Lisa Klebaum)

Die Forderungen der Demonstranten

1. Klimastudie: In Tuttlingen gibt es bereits eine Klimastudie. Daraus muss erarbeitet werden, wie man problematische Punkte verbessern kann.

2. Faire und nachhaltige Auftragsvergabe: Bei der Vergabe von Bauprojekten im Namen der Stadt, muss auf die Verhaltensweise der Unternehmer in Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Arbeitsbedingungen geachtet werden.

3. Divestment: Die Stadt sollte sich von allen Investmentfonds, Aktien und Anleihen, die die Kohle-, Gas- und Ölindustrie unterstützen, distanzieren und ihr Geld davon abziehen.

4. Mobilität: Innerhalb des Stadtgebiets sollten mehr verkehrsfreie Zonen errichtet werden. Um das Ziel zu erreichen, muss das Radwegnetz - zum Beispiel in der Weimarstraße - sowie der öffentliche und private Nahverkehr ausgebaut werden. Auch eine Senkung der Fahrpreise und die Bereitstellung von mehr Carsharing-Fahrzeugen ist wichtig. Die Parkgebühren müssen erhöht werden, um mehr Reize für Bus und Bahn zu schaffen. Außerdem sollte die Erdgastankstelle wieder in Betrieb genommen werden, als Alternative zu Benzin und Diesel.

5. Bau: Beim Bau von neuen Gebäuden im Namen der Stadt muss vermehrt auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Das heißt beispielsweise der Bau von Gebäuden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz. Außerdem müssen neue Gebäude besser gedämmt und Solar- sowie Fotovoltaikanlagen auf Dächern montiert werden.

6. Industrie: Die Stadt muss Industrieunternehmen auf mehr Klimaschutz aufmerksam machen.

7. Flächenverbrauch: Beim Bau neuer Gewerbe- und Wohngebiete sollten immer zuerst brach liegende Flächen innerhalb des Stadtgebiets bebaut und anschließend erst die Nutzung von Feldern, Wiesen und Wald angestrebt werden.

8. Stadtwerke: Die Stadtwerke sollten ihren Geschäftsbetrieb nach Klimaschutzkriterien ausrichten - zum Beispiel sollten die Gewinne in den Klimaschutz investiert werden.

9. Anreize schaffen: Innerhalb der Stadt müssen mehr Anreize für die Bevölkerung geschaffen werden, um diese für mehr Klimaschutz zu animieren. Neben dem Stadtradeln könnten noch andere Wettbewerbe ins Leben gerufen werden. Außerdem sollte es Subventionierungen für klimafreundliche Projekte geben.

Der internationale Protesttag für mehr Klimaschutz lockte zahlreiche Demonstranten, darunter viele Schüler, auf die Straßen. Rund 300 Menschen setzten ein Zeichen für ein besseres Klima.

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Die Forderungen der Demonstranten

1. Klimastudie: In Tuttlingen gibt es bereits eine Klimastudie. Daraus muss erarbeitet werden, wie man problematische Punkte verbessern kann.

2. Faire und nachhaltige Auftragsvergabe: Bei der Vergabe von Bauprojekten im Namen der Stadt, muss auf die Verhaltensweise der Unternehmer in Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Arbeitsbedingungen geachtet werden.

3. Divestment: Die Stadt sollte sich von allen Investmentfonds, Aktien und Anleihen, die die Kohle-, Gas- und Ölindustrie unterstützen, distanzieren und ihr Geld davon abziehen.

4. Mobilität: Innerhalb des Stadtgebiets sollten mehr verkehrsfreie Zonen errichtet werden. Um das Ziel zu erreichen, muss das Radwegnetz - zum Beispiel in der Weimarstraße - sowie der öffentliche und private Nahverkehr ausgebaut werden. Auch eine Senkung der Fahrpreise und die Bereitstellung von mehr Carsharing-Fahrzeugen ist wichtig. Die Parkgebühren müssen erhöht werden, um mehr Reize für Bus und Bahn zu schaffen. Außerdem sollte die Erdgastankstelle wieder in Betrieb genommen werden, als Alternative zu Benzin und Diesel.

5. Bau: Beim Bau von neuen Gebäuden im Namen der Stadt muss vermehrt auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Das heißt beispielsweise der Bau von Gebäuden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz. Außerdem müssen neue Gebäude besser gedämmt und Solar- sowie Fotovoltaikanlagen auf Dächern montiert werden.

6. Industrie: Die Stadt muss Industrieunternehmen auf mehr Klimaschutz aufmerksam machen.

7. Flächenverbrauch: Beim Bau neuer Gewerbe- und Wohngebiete sollten immer zuerst brach liegende Flächen innerhalb des Stadtgebiets bebaut und anschließend erst die Nutzung von Feldern, Wiesen und Wald angestrebt werden.

8. Stadtwerke: Die Stadtwerke sollten ihren Geschäftsbetrieb nach Klimaschutzkriterien ausrichten - zum Beispiel sollten die Gewinne in den Klimaschutz investiert werden.

9. Anreize schaffen: Innerhalb der Stadt müssen mehr Anreize für die Bevölkerung geschaffen werden, um diese für mehr Klimaschutz zu animieren. Neben dem Stadtradeln könnten noch andere Wettbewerbe ins Leben gerufen werden. Außerdem sollte es Subventionierungen für klimafreundliche Projekte geben.

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