Tuttlingen will ins Deutsche Historische Museum

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 Eines der Plakate der Stadt.
Eines der Plakate der Stadt. (Foto: bwo)
mik

Die Stadt Tuttlingen möchte mit ihren Anti-Corona-Plakaten ins Deutsche Historische Museum (DHM) nach Berlin einziehen. „Das Museum hat vor kurzem einen Aufruf gestartet, Erinnerungen an die Coronazeit einzuschicken“, sagt Stadtsprecher Arno Specht. Diese sollen in einer Ausstellung über die Pandemie veröffentlicht werden.

Damit auch Tuttlingen in dieser vertreten ist, hat Oberbürgermeister Michael Beck einen Satz mit den charakteristischen blauen Plakaten in die Hauptstadt gesandt. Auf diesen sind eindringliche Motive wie ein Grabstein mit der Aufschrift „Ihr Sohn wollte noch einmal kicken“ zu sehen. Die Plakate sind Teil der Aktion „#bleibtzuhause“, mit denen die Stadt in den Anfangswochen der Coronapandemie zum Social Distancing aufgerufen hat.

Inzwischen wurden die Plakate abgehängt, damit Tuttlingen für andere Aktionen werben kann, so Specht. Eine Rückmeldung vom Deutschen Historischen Museum gab es bislang nicht. „Wir lassen uns überraschen, was passiert“, sagt der Stadtsprecher. Auch bei einer Absage des DHM würden die Plakate später aber auf jeden Fall in Tuttlingen ausgestellt werden.

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