In der Anmeldung der Investitionen für den Haushaltsplan 2020 finden sich auch die Sanierung des Adlerbrunnens und dem Brunnen auf dem Vorplatz der Pfarrscheuer, für die 40 000 Euro eingestellt worden sind. Zur Sprache gekommen ist dabei auch die abgeschlossene Sanierung der Pflastersteine und der Treppe zur Pfarrscheuer.

In der Sitzung bemängelte Ortschaftsrat Udo Schuhknecht, dass an der neuen Treppe kein Handlauf angebracht worden sei. „Ein Handlauf ist laut Gesetz erst ab sieben aufeinanderfolgenden Stufen notwendig“, klärte Ortsvorsteher Hartmut Wanderer auf. Bei der vorhandenen neuen Treppe wären es aber nur drei Stufen, auf die ein breiterer Absatz zum Ausruhen folge. „Allerdings sei die vorhandene Tritthöhe ungeschickt“, so Wanderer. Die Ortschaftsräte stimmten im zu und erklärten unisono, dass die Benutzung der Treppe, vor allem auch für ältere Menschen viel zu gefährlich sei. Sie plädierten dafür, einseitig einen Handlauf anzubringen und hierfür 5000 Euro für das Haushaltsjahr 2020 einzubringen.

Unmut löste bei allen auch die Ausführung der neu gestalteten Treppe aus. „So kann es nicht bleiben, der Treppenbau mit den in unterschiedlichem Gefälle ausgerichteten Treppenstufen ist ein Murks. Das ist kein versteckter Mangel, denn jeder, der auf der Treppe läuft, sieht den Fehler. Das muss geändert werden“, so die Ortschaftsräte. Verärgert zeigte sich Wanderer auch darüber, dass die bauliche Abnahme der neuen Treppen ohne den Ortschaftsrat erfolgt sei. „Wir sind nicht benachrichtigt worden“, so Wanderer. Die Ortschaftsräte einigten sich darauf, dass sie auf einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit dem Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung sowie dem Geschäftsführer der ausführenden Firma bestehen, um die notwendigen Maßnahmen zur Behebung der fehlerhaften Ausführung zu besprechen.

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