Tour führt zum Bauhof und Riedwiesensee

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 Gemeinderäte, Bürgermeister und Bauhof-Mitarbeiter starteten zur Dorfbegehung.
Gemeinderäte, Bürgermeister und Bauhof-Mitarbeiter starteten zur Dorfbegehung. (Foto: Andrea Utz)
Andrea Utz

Bereits traditionell ist die Dorfbegehung des Durchhauser Gemeinderates. Immer Ende Oktober steht dies auf dem Kalender. Zu Fuß machte sich Bürgermeister Simon Axt samt Gemeinderäten, begleitet von Carola Grimm und Johann Mildenberger vom Bauhof, auf ihre Tour durch das Dorf. Stationen waren unter anderem der Kindergarten und der Riedwiesensee, wo Maßnahmen gegen einen Biber offenbar fruchten.

Startpunkt war das Rathaus. Im Kindergarten zeigte Axt die Räumlichkeiten und erläuterte die Gruppenbelegung. Aktuell sei der Kindergarten „Regenbogen“ gut ausgelastet mit weiter wachsenden Zahlen. Rund 53 Kinder würden derzeit in drei Gruppen im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt betreut.

Die Anschaffung eines Salzsilos wurde bei der Begutachtung des Bauhofs diskutiert. Bislang wird das Streusalz in Durchhausen als Sackware in das Streufahrzeug eingebracht. Durch die Anschaffung eines Silos wäre die Befüllung des Streuers vereinfacht.

Hinter dem Bauhof befindet sich im Baugebiet Breitwiesen eine Baulücke. Diese Wiese wird des öfteren von Kindern als Bolzplatz benutzt. Ein Anwohner beschwerte sich darüber, dass in seinem Garten Bälle landen und auch schon sein Haus verschmutzt wurde. Das Gemeindegremium konnte mit dem Anwohner einen Konsens finden, insofern, dass die Gemeinde nun ein Ballfangnetz aufstellen wird. Vor Ort konnten die Gemeinderäte nun die bestmögliche Variante durchsprechen.

Vom Neubaugebiet führt seit längerem ein Fußweg zur Bushaltestelle Dreschschuppen. Dieser soll demnächst asphaltiert werden. Der Weg endet am Gelände der ehemaligen Vulkanbar. Der Gemeinde Durchhausen ist es Anfang des Jahres gelungen, das Gebäude zu erwerben. Aus Mitteln des ELR-Programms soll es abgerissen werden. Inzwischen hat sich ein Interessent gemeldet, der sich für die freiwerdende Baufläche interessiert und es mit einem Einfamilienhaus bebauen möchte. Parallel dazu soll ein kleiner Platz am Ende des Fußwegs zur Bushaltestelle angelegt werden. Hier nahmen die Teilnehmer ebenfalls alles in Augenschein.

Zum Abschluss führte die Tour an den Riedwiesensee. Ein Biber sorgt das ganze Jahr dafür, dass der Ablass des Sees verstopft ist und der See einen überhöhten Wasserstand hat. Viele Maßnahmen verliefen im Laufe des Jahres erfolglos, so war der Biber teilweise so rege, dass er innerhalb von zwölf Stunden kleinere Maßnahmen sofort wieder zunichte machte. Auch die Feuerwehr war mehrmals im Einsatz, Wasser abzulassen und Verstopfungen zu beseitigen. Nun ist es gelungen, mit einer Kernbohrung auf Wasserhöhe für eine nun wohl endgültige Lösung zu sorgen. Die Kosten betrugen rund 9000 Euro. Den neuen Abfluss nahm der Gemeinderat wohlwollend zur Kenntnis.

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