SPD-Rat fordert Treppe an Neuhauser Straße zu sperren

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Die Treppe zwischen der Neuhauser Straße und der Zeppelinstraße gehört aus Sicht von SPD-Stadtrat Dieter Müller gesperrt. Eine sichere Nutzung sei derzeit nicht möglich. (Foto: Kristina Staab)
Schwäbische Zeitung

Aus touristischer Sicht heißt es: Eine Stadt erkundet man am besten zu Fuß. SPD-Stadtrat Dieter Müller war – sicherlich aus anderen Gründen – in den vergangenen Wochen in Tuttlingen unterwegs. Dabei hat er sich aber ein klares Bild machen können.

„Es sind Dinge aufgefallen, die man optimieren könnte“, schreibt er an Oberbürgermeister Michael Beck. Zu den Kritikpunkten gehören die Bepflanzung im Bürgerpark am Alten Krematorium sowie im Umläufle, der Treppenaufgang an der Neuhauser Straße zur Zeppelinstraße und zu wenig Toiletten beim Kulturprogramm von Sommer im Zelt.

Als gefährlich stellt der SPD-Rat den Treppenaufgang zwischen der Neuhauser Straße 63 und 65 hoch zur Zeppelinstraße dar. Die Treppe sei nicht nur „stark verschmutzt“. Die Treppenstufen wären teilweise schräg, bröselig und befänden sich in Auflösung. Zudem sei der Handlauf baufällig und könne nicht mehr sicher genutzt werden. „Die Treppe wäre in einem ordentlichen Zustand eine willkommene Abkürzung zum Klinikum oder umgekehrt zum Ärztehaus und der Honberg-Apotheke. So kann sie aber nicht sicher genutzt werden“, sagt Müller, der sich für eine Sperrung der Treppe ausspricht.

Als gut gelungen, bezeichnet Müller den Bürgerpark beim Alten Friedhof. Umso trauriger ist es für den SPD-Mann, dass die „Bepflanzung dürftig bis nicht vorhanden“ ist. Mit seiner Partnerin sei er durch den gesamten Park gelaufen. „Wir haben festgestellt, dass es außer blau blühendem Klee und ausgewachsenem Löwenzahn nichts gibt, was das Auge erfreuen könnte.“ Gleiches gelte für das Gelände der ehemaligen kleinen Gartenschau im Umläufle. Vor dem Wohnmobil-Stellplatz würden die Besucher und Radfahrer noch mit Blumen in schön bepflanzten Trögen begrüßt. „Danach kommt aber nicht mehr sehr viel“, sagt Müller. Große Grünflächen und von Blumenwiesen keine Spur.

Lob gab es von Müller für das Kulturprogramm im kleinen Zelt bei Buchhändler Christoph Manz. „Eine tolle Veranstaltungsreihe in einem meist vollen Zelt“, sagt er, der selbst vier Veranstaltungen besucht hatte. Bei dem weitgehend älteren Publikum wäre es aus seiner Sicht gut gewesen, wenn man zum Zelt eine weitere und nähere Möglichkeit gehabt hätte, eine Toilette zu benutzen. Der Weg zum Donauspitz, an dem es eine WC-Anlage gibt, „ist allerdings zu weit.“ Auch in diesem Punkt solle sich die Stadt etwas überlegen, fand Müller.

Von Oberbürgermeister Beck gab es eine prompte Antwort auf das Schreiben von Müller. Er bedankte sich für die Anregungen und sagte zu, „die Vorschläge auf Umsetzung prüfen“ zu lassen.

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