SFZ-Schüler wollen Mathematik-Weltmeister werden

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Süddeutsches Mathe-Team bei der WM in Paris (v.l.): Noa Bihlmaer, Raphael Steiner, Elena Zeller, Elias Huber, Leon Duensig, Jon
Süddeutsches Mathe-Team bei der WM in Paris (v.l.): Noa Bihlmaer, Raphael Steiner, Elena Zeller, Elias Huber, Leon Duensig, Jonas Baer und David Ploss. (Foto: SFZ)

Während das Schuljahr langsam ausläuft und viele Schüler die anstehenden Sommerferien schon fest im Visier haben, starten fünf Mathematik-begeisterte Jugendliche des Schülerforschungszentrums (SFZ) Südwürttemberg noch einmal richtig durch: Seit Mittwoch nehmen sie am International Tournament of Young Mathematicians (ITYM), der Mathematik-Weltmeisterschaft für Jugendliche und junge Erwachsene, in Paris teil.

Das Süddeutsche Team aus Elias Huber (Störck-Gymnasium Bad Saulgau/SFZ Bad Saulgau), Noa Bihlmaier (Gymnasium Schramberg/SFZ Tuttlingen) Jonas Baer und Leon Duensing (beide: Graf Zeppelin Gymnasium Friedrichshafen /SFZ Friedrichshafen) sowie Raphael Steiner (Otto Hahn-Gymnasium Tuttlingen/SFZ Tuttlingen) mit Unterstützung durch Elena Zeller vom Ignatz-Günther-Gymnasium aus Rosenheim hat sich in den vergangenen Wochen teilweise am SFZ-Standort Tuttlingen, teilweise über moderne Kommunikationsmittel wie Skype gemeinsam auf das internationale Turnier vorbereitet. Sie werden von David Ploss, Student und Betreuer am SFZ Tuttlingen, nach Paris begleitet.

„Das SFZ bietet mit seinen acht Standorten in Südwürttemberg die idealen Voraussetzungen, viele Jugendliche, die Spaß an der Mathematik haben, direkt anzusprechen und auf Wettbewerbe wie das ITYM aufmerksam zu machen“, sagt Helmut Ruf, pädagogischer Leiter und Wettbewerbs-Verantwortlicher des SFZ-Netzwerks. „Das Interesse am Fach und die Lust, sich mit anderen darin zu messen, sind vorhanden. Am SFZ bringen wir solche Schülerinnen und Schüler zusammen und bieten ihnen eine Plattform, sich gemeinsam vorzubereiten.“

Turniersprache ist Englisch

Beim ITYM bearbeiten die Teams im Vorfeld der Meisterschaft vorgegebene mathematische Probleme und bereiten eine Präsentation ihrer Ergebnisse vor. Die Jury in Paris wird vor Ort entscheiden, gegen welche Teams die Süddeutschen Jugendlichen antreten werden. Die gegnerischen Mannschaften versuchen dann in verschiedenen Runden Schwachstellen im Lösungsweg der Deutschen zu finden und zur Diskussion zu bringen. Die Turniersprache ist Englisch. Bei allem mathematischen Fachwissen, geht es also auch darum, schlüssig zu erklären und fair zu diskutieren.

Mit Ausnahme von Raphael Steiner ist das diesjährige ITYM in Paris für alle Teilnehmer des Süddeutschen Teams eine Premiere. „Auf Wettbewerben wie diesem werden Freundschaften fürs Leben geknüpft“, sagt Helmut Ruf. „Es freut mich einfach, so etwas möglich machen zu dürfen.“

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