Schwäbische Zeitung
Simon Schneider

Am gestrigen Fasnachtsmontag haben die Weilheimer Narren mit mehreren originellen Scherbelgruppen für lustige Unterhaltung am „Alten Schulhaus“ gesorgt.

Einmal quer über die Bundesstraße 14 und damit wenige hundert Meter lang war der Einzug von rund zehn Scherbelgruppen, die am Weilheimer „Alten Schulhaus“ in freudiger Erwartung vom Narrenvolk empfangen wurden. Die bunten Gruppen organisierten sich selbst und trugen damit entscheidend zur traditionellen bunten Straßenfasnet in Weilheim bei. Weilheim wird während der Fasnacht in der Doppelgemeinde zu „Schneeganshausen“ umbenannt. Rietheim ist lediglich die „Nordstadt“.

Angeführt von der Guggenmusik „Notenchaoten“ mischten unter anderem Jamaika-Anhänger mit schwarzen Dreadlocks mit, genauso drei blonde Diven. Ein absoluter Hingucker waren sechs närrische Männer, die sich als weibliche Stewardessen verkleideten, ihre feminine Ausstrahlung voll und ganz zum Ausdruck brachten und sicher mit der „Schneegans-Air“ in Schneeganshausen landeten. Kleine und große Kreuzritter, die „Trolls vom Faulenbach“ und zu guter Letzt die „Bacher Bienen“ vom Frisörsalon komplettierten die Scherbelgruppen.

Rund 100 Rietheim-Weilheimer, darunter Schultes Jochen Arno, versammelten sich am „Alten Schulhaus“, um den Aufführungen der närrischen Gruppen zu lauschen – zunächst im Schneegestöber, später bei Sonnenschein. Die Narren packten haufenweise Lachgeschichten aus, die sich im vergangenen Jahr in Weilheim mit bekannten Gesichtern aus dem Ort zugetragen hatten.

Im Anschluss zogen die Scherbelgruppen weiter ins Gasthaus „Krone“, ins Turnerheim, klingelten bei Privathäusern oder begaben sich zum Kinderprogramm in die Jahnhalle. Egal wo sie unterwegs waren, ihre närrischen und lustigen Geschichten hatten sie immer im Gepäck und präsentierten diese mehrfach am gestrigen Fasnachtsmontag.

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