Schömberg ist für Donautal-HSG zu stark

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 Die zweite Mannschaft der HSG Fridingen/Mühlheim (rot) war beim 24:35 gegen den Tabellenführer TG Schömberg chancenlos. Daran k
Die zweite Mannschaft der HSG Fridingen/Mühlheim (rot) war beim 24:35 gegen den Tabellenführer TG Schömberg chancenlos. Daran konnten auch Hannah Wirths (11) vorbildlicher Kampfgeist und ihre vier Treffer nichts ändern. Weitere Bilder unter www.schwaebische.de. (Foto: hkb)
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In der Handball-Bezirksliga Frauen haben sich die Spitzenmannschaften TG Schömberg und HSG Rottweil keine Blöße gegeben und kamen zu sicheren Erfolgen gegen Fridingen/Mühlheim II beziehungsweise Weilstetten. Mit knappen Heimsiegen konnten sich Onstmettingen und Winterlingen-Bitz um einen Platz verbessern.

Bezirksliga Frauen

HSG Rottweil – TV Weilstetten II 28:20 (17:11). Die Weilstetterinnen führten schnell 2:0 und hielten 15 Minuten mit. Dann stand die Abwehr der HSG immer besser und mit schnellen Angriffen zog die Heimmannschaft auf 16:9 davon. Nach dem Wechsel kämpften sich die Gäste wieder auf vier Tore heran (18:14). Nun zogen die Rottweilerinnen das Tempo wieder an und beim 22:15 war die Vorentscheidung gefallen. Die Gäste waren nun nicht mehr in der Lage, das Blatt noch zu wenden. Beste Werferinnen: Heim: Katrin Süßer 5; Gast: Tanja Steidle 7/4.

TV Onstmettingen – HK Ostdorf/Geislingen 19:18 (14:9). Ostdorf/Geislingen fand gut ins Spiel und führte schnell 2:0. Doch nun wurden die Onstmettingerinnen in ihren Aktionen immer sicherer. Mit einer guten Abwehr und schnellem Angriffsspiel setzten sie sich bis zur Halbzeit mit fünf Toren ab. Auch nach dem Wechsel hatten die Gastgeberinnen bis zum 19:14 in der 53. Minute alles im Griff. Nun lief beim TVO im Angriff gar nichts mehr, doch am Ende rettete die Heimmannschaft einen knappen Vorsprung über die Zeit. Beste Werferinnen: Heim: Nathalie Klaszka 7/5; Gast: Melissa Müller 7.

HSG Fridingen/Mühlheim II – TG Schömberg 24:35 (10:16). In der Anfangsphase konnte die HSG noch mithalten. Nach dem 4:5 stellten die Schömberger aber mit einem 6:0-Lauf die Weichen auf Sieg. Diese Sechs-Tore-Führung zog sich dann durch das ganze Spiel. Schömberg lässt im Aufstiegskampf nichts anbrennen und so war die HSG-Zweite am Ende chancenlos. Dennoch kann die HSG aus diesem Spiel viel mitnehmen und etwas optimistischer in die nächsten Spiele gehen. Beste Werferinnen: Heim: ausgeglichen; Gast: Stefanie Schütz 12/6.

HWB Winterlingen-Bitz – TG Schwenningen 22:20 (8:8). Der HWB startete überragend in diese Begegnung. Aus einer sicheren Abwehr heraus führten die Gastgeberinnen nach 13 Minuten 6:1. Schwenningen profitierte in der Folge von den ausgelassenen Torchancen des HWB. So konnten die Gäste bis zur Pause ausgleichen. Nach dem Wechsel lag Schwenningen dann plötzlich mit zwei Toren vorne. Doch nun übernahm der HWB wieder das Kommando. Nach dem 20:20 kam Winterlingen-Bitz in der Schlussminute noch zu zwei Toren und durfte sich über einen glücklichen Sieg freuen. Beste Werferinnen: Heim: Luana Errico 6/2; Gast: Ann-Kathrin Bujtor 5/1.

Bezirksklasse Frauen

Tabellenführer HSG Neckartal kam beim Vorletzten Rottweil II zum erwarteten Auswärtssieg und baute seinen Vorsprung aus. Der Tabellenzweite Hossingen-Meßstetten II kassierte nämlich beim bislang noch sieglosen Schlusslicht Rietheim-Weilheim eine überraschende Niederlage.

HSG Rottweil II – HSG Neckartal 22:28 (13:15). Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielte sich die HSG Neckartal leichte Vorteile und lag beim 9:13 erstmals mit vier Toren vorne. Die Gastgeberinnen bewiesen aber eine gute Moral. Sie kämpften sich immer näher heran und gingen beim 17:16 in der 42. Minute erstmals in Führung. Bis zum 19:20 war dann alles offen. Die Schlussphase ging aber ganz klar an den Tabellenführer. Beste Werferinnen: Heim: Melina Slongo 6/3 Carmen Lauffer 6/1; Gast: Jana Niethammer 9/3.

HSG Rietheim-Weilheim – HSG Hossingen-Meßstetten II 21:19 (6:12). Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Nach dem 4:4 zeigten die Gäste aber eine gute Abwehrleistung und erspielten sich bis zur Pause einen Vorsprung von sechs Toren. Nach dem Wechsel steigerten sich die Gastgeberinnen enorm, vor allem in der Abwehr. Sie holten nun Tor um Tor auf und gingen kurz vor Spielende mit 19:18 in Führung. Diese Führung ließen sie sich dann nicht mehr aus der Hand nehmen. Beste Werferinnen: Heim: Isabell Haffa 5/4; Gast: Sonja Auer 9/5.

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