SC 04 geht mit Weitblick in das Spiel auf Augenhöhe

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Mitten im Getümmel? Tuttlingens Laurent Sterling (Nummer 7) könnte auch gegen den SV Villingendorf zum Einsatz kommen.
Mitten im Getümmel? Tuttlingens Laurent Sterling (Nummer 7) könnte auch gegen den SV Villingendorf zum Einsatz kommen. (Foto: HKB)
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Satte 15 Punkte trennen den SC 04 Tuttlingen und den SV Villingendorf in der Tabelle der Fußball-Bezirksliga Schwarzwald. Eine machbare Aufgabe zum Start der Frühjahrsrunde möchte man vor dem Duell des Zweiten mit dem Sechsten (Sonntag, 15 Uhr) meinen. SC-Trainer Ertan Tasdemirci winkt ab. „Der SVV ist auf Augenhöhe.“

Wie die Donaustädter habe Villingendorf in der Hinserie einige Verletzte gehabt. Anders als Tuttlingen konnte der sonntägliche Gast die Ausfälle aber nicht so gut kompensieren, meint Tasdemirci. Nun wäre die Situation aber anders. Beim SC 04 ist die personelle Situation durch die Ausfälle von Lamin Manjang (Meniskus), Joshua Wolke (Zerrung), Aaron Barquero Schwarz (Studium), Fatih Bastuglu und Carlos Hehl (beide berufsbedingt) angespannt. Beim SVV sind die meisten Verletzten der Hinserie wieder fit, zudem gab es mit Florian Sekinger, Marvin Müller (beide aus der zweiten Mannschaft) und Julian Schuhmacher (SG Bösingen) drei Neuzugänge.

„Villingendorf hat die gleiche Qualität wie Seedorf, Trossingen und wir. Das sind die vier Teams, die in der Bezirksliga ein Stück vor den anderen Mannschaften sind. Das wird ein schweres Spiel“, erklärt der Tuttlinger Trainer, der in Laurent Sterling auch einen Neuzugang vorzuweisen hat. Ob sich der junge Offensivmann aber gegen den SVV präsentieren darf, ließ Tasdemirci noch offen. „Laurent ist talentiert, aber braucht noch Zeit“, sagt der SC-Coach.

In den eineinhalb Jahren beim FC 08 Villingen sammelte Sterling Erfahrungen in der A-Jugend-Oberliga und der zweiten Mannschaft (Landesliga). Bei den Aktiven habe er aber wenig Einsätze bekommen, erklärte Tasdemirci. Die Chancen von Sterling zu spielen, sind gegen den „unangenehmen und offensiv variablen Gegner“ aus Villingendorf – je nach Spielstand – nicht schlecht. Schließlich müssen die Tuttlinger im Meisterrennen mit dem punktgleichen Ersten aus Seedorf schon gewinnen.

Vom Druck, Meister werden zu müssen, will Tasdemirci nicht sprechen. Sein Team habe aber schon das Ziel, Meister zu werden. „Wir haben den Anspruch, das Spiel zu gewinnen“, sagt der Tuttlinger Übungsleiter. Zwar gebe es auch in späteren Spielen noch jeweils drei Punkte zu holen. Ein Sieg gegen den SV Villingendorf sei aber auch psychologisch wichtig. Nur eine Woche später kommt es zum Spitzenspiel beim SV Seedorf.

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