Quereinsteiger halten Pflichtunterricht am Laufen

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  An vielen Grundschulen sorgen Quereinsteiger mit dafür, dass der Pflichtunterricht gewährleistet ist.
An vielen Grundschulen sorgen Quereinsteiger mit dafür, dass der Pflichtunterricht gewährleistet ist. (Foto: imago-images)

Grundschule Nendingen: Die Lehrerversorgung für das neue Schuljahr sei kritisch. „Der Weggang von drei Lehrkräften hinterlässt eine große Lücke“, so Schulleiterin Helene Buggle. Zwei Fachkräfte aus der Jugendkunst- und Musikschule unterstützen die Schule in Musik und Kunst. Die dritte Sportstunde in den oberen Klassen kann nicht gegeben werden. Auch fallen vereinzelt Förder- und Stützstunden weg.

Schrotenschule und Im Holderstöckle: „Wir sind in beiden Schulen zufriedenstellend versorgt“, sagt Ute Scharre-Grüninger, auch außerhalb des Pflichtbereichs. Andere Programme – wie Sportmentoren, Jugendbegleiterprogramm, Ganztagsprogramm – könnten ge-stemmt werden. Es brauche in diesem Schuljahr aber ein wenig mehr Geduld, bis alles ins Laufen komme, als sonst üblich.

Schildrainschule: Der Pflichtunterricht ist abgedeckt, sagt die kommissarische Schulleiterin Gabriele Knittel. Das sei ohne Quereinsteiger gelungen. Im Ergänzungsbereich liege der Schwerpunkt im ersten Halbjahr auf dem musikalischen Bereich. Der Schwimmunterricht kann auch gegeben werden. Knittel: „Was wir dringend bräuchten, ist ein Schulleiter und ein Konrektor.“ Sie deckt die Leitung im Team mit Kollegen ab.

Karlschule: „Momentan bin ich bei einem Minus von zwei Lehrerstunden“, sagt Rektor Till Haendle. Eine externe Kollegin habe kurzfristig abgesagt. Insgesamt sind an der Ganztagsschule Karlschule 70 Lehrerstunden durch Quereinsteiger abgedeckt. Deren Anstellung regle das Regierungspräsidium. Für unnötige Aufregung habe gesorgt, dass die Vorverträge dieser Kräfte am Dienstagabend vor Schulbeginn eingegangen seien, sagt Haendle.

Anton-Braun-Grundschule Möhringen: „Alles abgedeckt“, meldet Schulleiterin Kathrin Schlifski, sowohl im Pflicht- wie im Ganztagesbereich. Auch an dieser Schule gelang dies dank vieler Quereinsteiger. „Wir sind sehr zufrieden damit“, sagt die Rektorin. Nicht anbieten kann die Schule AGs außerhalb des Ganztagsbereichs. Das sei zwar schade, „aber ich denke in Zeiten wie diesen auch vertretbar“, so Schlifski. (wu/iw)

Die Lehrerversorgung an den Tuttlinger Grundschulen ist auf Kante genäht. Nur dank vieler Quereinsteiger ist der Pflichtbereich gewährleistet - zu 98 Prozent.

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Grundschule Nendingen: Die Lehrerversorgung für das neue Schuljahr sei kritisch. „Der Weggang von drei Lehrkräften hinterlässt eine große Lücke“, so Schulleiterin Helene Buggle. Zwei Fachkräfte aus der Jugendkunst- und Musikschule unterstützen die Schule in Musik und Kunst. Die dritte Sportstunde in den oberen Klassen kann nicht gegeben werden. Auch fallen vereinzelt Förder- und Stützstunden weg.

Schrotenschule und Im Holderstöckle: „Wir sind in beiden Schulen zufriedenstellend versorgt“, sagt Ute Scharre-Grüninger, auch außerhalb des Pflichtbereichs. Andere Programme – wie Sportmentoren, Jugendbegleiterprogramm, Ganztagsprogramm – könnten ge-stemmt werden. Es brauche in diesem Schuljahr aber ein wenig mehr Geduld, bis alles ins Laufen komme, als sonst üblich.

Schildrainschule: Der Pflichtunterricht ist abgedeckt, sagt die kommissarische Schulleiterin Gabriele Knittel. Das sei ohne Quereinsteiger gelungen. Im Ergänzungsbereich liege der Schwerpunkt im ersten Halbjahr auf dem musikalischen Bereich. Der Schwimmunterricht kann auch gegeben werden. Knittel: „Was wir dringend bräuchten, ist ein Schulleiter und ein Konrektor.“ Sie deckt die Leitung im Team mit Kollegen ab.

Karlschule: „Momentan bin ich bei einem Minus von zwei Lehrerstunden“, sagt Rektor Till Haendle. Eine externe Kollegin habe kurzfristig abgesagt. Insgesamt sind an der Ganztagsschule Karlschule 70 Lehrerstunden durch Quereinsteiger abgedeckt. Deren Anstellung regle das Regierungspräsidium. Für unnötige Aufregung habe gesorgt, dass die Vorverträge dieser Kräfte am Dienstagabend vor Schulbeginn eingegangen seien, sagt Haendle.

Anton-Braun-Grundschule Möhringen: „Alles abgedeckt“, meldet Schulleiterin Kathrin Schlifski, sowohl im Pflicht- wie im Ganztagesbereich. Auch an dieser Schule gelang dies dank vieler Quereinsteiger. „Wir sind sehr zufrieden damit“, sagt die Rektorin. Nicht anbieten kann die Schule AGs außerhalb des Ganztagsbereichs. Das sei zwar schade, „aber ich denke in Zeiten wie diesen auch vertretbar“, so Schlifski. (wu/iw)

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