Pop-Up-Galerie in der Wilhelmstraße startet mit „Fragmente“

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Das Foto zeigt Olivier Buscapé und Anna Laura Bach bei der Arbeit in der Pop-Up Galerie.
Das Foto zeigt Olivier Buscapé und Anna Laura Bach bei der Arbeit in der Pop-Up Galerie. (Foto: Claudia Steckeler)
clst und Claudia Steckeler

Hinter den zugehängten Schaufenstern in der Wilhelmstraße 20 tut sich etwas Geheimnisvolles: Der ehemalige Verkaufsraum ist in den vergangenen Wochen von den vier jungen Tuttlinger Künstlern Anna Laura Bach, Ines Fiegert, Jakob Leander Bach und Olivier Buscapé zu einer Pop-Up Galerie umgestaltet worden. Bei der Vernissage am Freitag, 8. November, ab 19 Uhr wird sie für alle interessierten Kunstfreunde geöffnet sein.

In ihrer ersten Gemeinschaftsausstellung präsentieren sie unter dem Motto „Fragmente“ einen Monat lang ihre Arbeiten, gestaltet mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln, wobei stets der Mensch im Fokus steht.

Das Künstlerkollektiv hat die Räumlichkeiten der temporären Galerie innerhalb von nur vier Wochen umgestaltet. Alles in Eigenarbeit, ohne Sponsoren oder andere Fördermittel. Entstanden ist ein großer, heller Raum mit ansprechendem Ambiente, in dem die unterschiedlichen Kunstwerke bewusst kombiniert wurden. Sie ergänzen sich hervorragend und lassen überraschende Sichtweisen und Blickwinkel zu.

Präsentiert werden Fotografien, Zeichnungen und Collagen, eine Mode- und Schmuckkollektion sowie eine mit bewegten Bildern bespielte Installation. Darunter befinden sich auch Arbeiten, die bisher noch nie öffentlich gezeigt wurden.

Jeden Freitag wird sich der Raum verändern, sodass der jeweilige Moment zum künstlerischen Ereignis wird und die Neugierde auf ein weiteres Erlebnis wach hält. Außerdem wird es an jedem Öffnungstag einige Überraschungen geben. Was genau, das verraten Anna Laura Bach, Ines Fiegert, Jakob Leander Bach und Olivier Buscapé noch nicht.

Wichtig ist den befreundeten Künstlern die Vernetzung von kreativen Ideen, der Austausch und die Kooperation unter- und miteinander. Mit ihrem Konzept der Pop-Up-Galerie wollen sie andere Kreative anstecken. „Denn das Miteinander ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je“, sind die Vier sich einig.

Zudem war der zunehmende Leerstand an Verkaufsflächen in der Tuttlinger Innenstadt ein weiterer Anreiz für sie, um diesen mit Inhalten zu beleben.

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