Phönix Jahreshauptversammlung

 Aktionsplakat „Kein Kind alleine lassen“ an einer Litfaßsäule.
Aktionsplakat „Kein Kind alleine lassen“ an einer Litfaßsäule. (Foto: Phönix)
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Nachdem sie letztes Jahr coronabedingt ausgefallen war, konnte die Jahreshauptversammlung nunmehr abgehalten und die Vorstandswahlen durchgeführt werden. Für zwei Jahre wiedergewählt wurden: Sandra Kienzle-d’Ernesto, 1. Vorsitzende, Jasmin Haffa, 2. Vorsitzende, Mathias Schwarz, Finanzreferent, Brigitte Schwarz, Schriftführerin, sowie die Beisitzer Edeltraud Fischer, Katja Gleim und Dieter Meyer.

Rückblickend erinnerte die 1. Vorsitzende an die bundesweite Aktion „Kein Kind alleine lassen“, der sich Phönix mit der Verteilung von Postern und auch Plakaten an Litfaßsäulen angeschlossen hat. Leider mussten geplante Präventionsveranstaltungen an Schulen pandemiebedingt ausfallen. Diese sollen ab 2022 wieder angeboten werden. Ebenso ist eine Mädchengruppe geplant und auch eine Frauengruppe steht an. Zwei neue Honorarkräfte wurden gewonnen, die noch eingearbeitet werden müssen. Auch beim JuKoP-Projekt (Jugendamt+Polizei) ist man dabei.

Die Beraterinnen Sabine Dietrich und Johanna Zelano berichteten von Mehrarbeit während der anhaltenden Corona-Pandemie. So wurden Beratungen vor allem telefonisch, online oder auch bei Spaziergängen abgehalten. Erfreulicherweise waren die Beratungen per Telefon annähernd so gut durchzuführen wie bei persönlichen Treffen. Manche Betroffenen konnten sich sogar im telefonischen Austausch unbefangener öffnen.

Vorteilhaft war zudem, dass Fortbildungsveranstaltungen und Kooperationstreffen online angeboten wurden. Dadurch konnten die Fachberaterinnen problemlos an Veranstaltungen teilnehmen, ohne dafür irgendwohin reisen zu müssen.

Sehr positiv bewertet wurde der erste Klausurtag des Vereins im Oktober unter Leitung der versierten Supervisorin Frau Schumacher. Dort wurden unter anderem Ziele für die Zukunft formuliert, wie zum Beispiel mehr Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien. Zu diesem Thema fand Anfang November ein interessanter digitaler Infoabend hinsichtlich medialer Präsenz auf Instagram statt. Es wird erhofft, über dieses Medium eine breitere Bekanntheit bei jungen Menschen zu erreichen, die dadurch erfahren, an wen sie sich im Fall von sexuellem Missbrauch hier in der Region wenden können. Auch potenzielle Spender oder Neumitglieder können vielleicht dadurch angesprochen werden.

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