Pawlowski, Schneider und Eisold schaffen DM-Norm

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 Die LG-Athleten (von links) Jonas Schneider, Alisha Pawlowski, Hannah Schneider, Moritz Eisold und Larissa Schall überzeugten i
Die LG-Athleten (von links) Jonas Schneider, Alisha Pawlowski, Hannah Schneider, Moritz Eisold und Larissa Schall überzeugten in Tailfingen mit guten Leistungen. (Foto: Mirjam Schneider)
Fritz Reichle

Die widrigen Witterungsverhältnisse haben am Wochenende die Leichtathleten der LG Tuttlingen-Fridingen nicht von neuen Bestleistungen abhalten können. Moritz Eisold und Hannah Schneider überraschten sogar zum Freiluftauftakt mit neuen Kreisrekorden im Dreisprung. Alisha Pawlowski schaffte wie Eisold und Schneider auf Anhieb die DM-Norm im Hochsprung.

Beim Tailfinger Sprung- und Laufmeeting übertraf Moritz Eisold in der Klasse M15 bei seinem Debüt im Dreisprung die Norm für die Jugend-DM von 11,80 Meter scheinbar mühelos. Sein schlechtester Versuch lag bei 11,87 Meter. Und mit seiner Bestweite von 12,27 Meter überbot er als klarer Sieger sogar den elf Jahre alten Kreisrekord von Fabian Reisch (TV Spaichingen) um 28 Zentimeter.

Noch überraschender war vielleicht der erste Auftritt von Hannah Schneider (W15) in dieser Disziplin. Mit dem neuen Kreisrekord von 10,99 Meter zeigte die 14-Jährige eine tolle Leistung und übertraf die DM-Norm um fast 40 Zentimeter. Fast hätte sie sich sogar den Sieg in Tailfingen gesichert, doch Enisa Ibraim (SKV Eglosheim) mit 11,04 Meter und Meret Joeris (MTV Bad Kreuznach) mit ebenfalls 10,99 Meter waren minimal besser.

Erfreulich war in Tailfingen auch der Einstand der Hochsprungspezialistin Alisha Pawlowski im Dreisprung. Auf Anhieb schaffte sie als Siegerin der Klasse U18 mit 11,25 Meter eine gute Weite. Nicht ganz zufrieden war hier Larissa Schall mit 10,83 Meter als Dritte. Und auch Hannahs jüngerer Bruder Jonas Schneider (M12) zeigte mit 12,54 Meter über 60 Meter Hürden eine ansprechende Leistung.

Tags darauf war bei der Bahneröffnung in Engen das Wetter nicht besser. Alisha Pawlowski trat trotzdem zu einem ersten Formtest im Hochsprung an. Trotz der kühlen Temperatur stieg sie erst bei 1,56 Meter in den Wettkampf ein, als alle anderen Springerinnen schon ausgeschieden waren. Und dennoch steigerte sie sich als Solistin auf die tolle Höhe von 1,71 Meter. Damit hatte auch sie schon im ersten Freiluftwettkampf die Norm für die Jugend-DM gemeistert.

Auch Christin Rodinger zeigte in der Klasse U20 eine gute Frühform. Die 100 Meter Hürden gewann sie trotz starkem Gegenwind in 16,72 Sekunden. Und bei ihrem Sieg im Weitsprung übersprang sie mit 5,03 Meter auf Anhieb die begehrte Fünf-Meter-Marke. Jeweils den zweiten Platz belegte Rodinger mit der Kugel mit 9,23 Meter und mit dem Speer und 27,21 Meter.

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