Onkel Wanja gibt es zwei Mal

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 Die Akteure der Theatergruppe.
Die Akteure der Theatergruppe. (Foto: Jugendkunstschule)
Schwäbische Zeitung

Mit Anton Tschechows Drama „Onkel Wanja“ eröffnet die Theatergruppe der Jugendkunstschule Zebra den Spielplan 2020. Das Stück ist laut Pressemitteilung besonders für Jugendliche ab 15 Jahren geeignet und wird am Samstag, 18. Januar, um 18 Uhr auf die Bühne der Aula im Immanuel-Kant-Gymnasium gebracht.

Das Stück, das von einem hoffnungslosen Warten auf glückliche Fügungen und einem unerfüllten Hoffen auf Veränderung lebt, beschäftigt sich mit Themen, die heute aktueller sind denn je. Hannah Monninger interpretiert mit ihren Eleven das Stück in einer bildhaften und hintersinnigen Theatersprache mit vielfältigen Medien. So ist die Rolle des Onkel Wanja in dieser Inszenierung mit zwei Darstellern besetzt – die Vielschichtigkeit seines Charakters wird mit diesem Kunstgriff unmittelbar auf der Bühne umgesetzt.

Ein Gutshof im russischen Hinterland bietet den Rahmen „für die Grundfragen der Existenz, für zarte Liebe, für Beschäftigung mit dem Klimawandel und für innere Konflikte“. Jede der handelnden Figuren ist laut Mitteilung auf ihre eigene Art in Handlungsunfähigkeit verstrickt und versucht dennoch im Verlauf des Stücks Veränderungen einzugehen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Höhepunkte im Kalender der Jugendkunstschule sind der Tag der offenen Tür am 14. März und die Woche der Druckkunst vom 9. bis 13. März in der Kunstschule sowie die Krimi-Komödie „6,6 Morde pro Stunde“ am 28. März im Gemeindehaus St. Josef. Das neue Programmheft, in dem weitere Termine des ersten Halbjahrs zu finden sind, ist ab sofort im Rathaus oder der Jugendkunstschule erhältlich – außerdem ist es online abrufbar unter www.jugendkunstschule-tuttlingen.de.

Ab sofort können Kinder und Jugendliche für die Kurse des Sommersemesters unter Telefon 07461 96971-60 oder per E-Mail an jugendkunstschule@tuttlingen.de angemeldet werden.

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