Nicolai Ceban verlässt ASV und wechselt nach Köllerbach

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 Nicolai Ceban (rechts) hängt sich künftig nicht mehr für den ASV Nendingen rein. Den Moldawier zieht es in die Bundesliga zum K
Nicolai Ceban (rechts) hängt sich künftig nicht mehr für den ASV Nendingen rein. Den Moldawier zieht es in die Bundesliga zum KSV Köllerbach. (Foto: Berghoff, Klaus)
Redaktionsleiter

Nach Piotr Ianulov verliert der ASV Nendingen seinen nächsten Ringer an den KSV Köllerbach. Mit Nicolai Ceban wechselt der zweite langgediente ASV-Ringer zur neuen Saison aus der Donaustadt zum Bundesligisten aus dem Saarland. Dies vermeldet der KSV auf seiner Internetseite.

„Mit seiner Routine und seiner Erfahrung wird uns Ceban mit Sicherheit weiterhelfen“, sagte Köllerbachs Teamleiter Thomas Geid, der durch die Verpflichtung des bald 33-Jährigen den Abgang von Gennadij Cudinovic zum AC Siegfried Heusweiler kompensiert. Ceban wird für Köllerbach in der Freistil-Klasse bis 98 Kilogramm auf die Matte gehen.

Der Moldawier erreichte bei der Ringer-Weltmeisterschaft 2018 in Budapest den achten Platz und war bei der im gleichen Jahr stattfindenden Europameisterschaft im russischen Kaspijsk Fünfter.

Für Scheu hat der Abschied von Ceban zwei Seiten. „Wir hätten Nicolai gerne gehalten, haben uns um ihn bemüht. Das tut uns schon sehr leid. Aber zwingen kann man ja keinen“, erklärte der Geschäftsführer der ASV Nendingen GmbH zum Wechsel der Identifikationsfigur. Allerdings, das sagt Scheu auch, habe der Moldawier zuletzt schon seine Schwierigkeiten gehabt, bei dem hohen Niveau der Deutschen Ringerliga (DRL) mitzuhalten. Von daher sei es verständlich, dass Ceban künftig in der Bundesliga eine neue Herausforderung suche und dort sein Geld verdiene.

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