Neue Mitbürger sind eine „Bereicherung“ für Tuttlingen

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 Harishankar Das, Stefan Oberschelg mit Tochter Janina und Julia Lobikova (von links) nutzen den Neubürgerempfang der Stadt, um
Harishankar Das, Stefan Oberschelg mit Tochter Janina und Julia Lobikova (von links) nutzen den Neubürgerempfang der Stadt, um Kontakte zu knüpfen. (Foto: Sabine von Döllen)

Zahlreiche neue Mitbürger haben sich am Samstag im Rathaus zum Neubürgerempfang eingefunden. Zwischen den Informationsständen wurden bei Butterbrezeln und Getränken neue Kontakte geknüpft.

Der 28-jährige Harishankar Das lebt seit mittlerweile elf Monaten in Tuttlingen. Als Softwareentwickler aus Indien zu Marquardt gekommen, fühlt Das sich sehr willkommen. Nicht ganz so weit hatte es das Ehepaar Julia Lobikova und Stefan Oberschelg aus Ostwestfalen-Lippe, die ebenfalls aus beruflichen Gründen nach Tuttlingen gezogen sind. Der Familienvater hat bei Forschner in Spaichingen eine Arbeitsstelle gefunden. Das Ehepaar möchte den Neubürgerempfang nutzen, um die Angebote der Stadt kennenzulernen. Das Schwäbische scheint den beiden keine Probleme zu bereiten, konterte er auf die Frage sofort mit: „Heilig‘s Blechle.“

„Tuttlingen hat sich gemacht“, sagte Achim Dhahri. Vor 18 Jahren erstmals von Frankfurt nach Tuttlingen gezogen, einer wie er sagt „hässlichen Stadt“, kam er jetzt nach längerer Zeit in Mühlheim a.D. wieder zurück und ist angetan von den Veränderungen im Stadtbild.

„Tuttlingen ist eine internationale Stadt, hier ist jeder willkommen“, richtete Oberbürgermeister Beck das Wort an die rund 40 Gäste. In seiner Begrüßung hob er Tuttlingens Potential an Arbeitsplätzen hervor. „Unsere Stärke ist die Wirtschaft“, so Beck, der direkt von der Ausbildungsbörse kam. Allerdings werde mit rund 25 000 Arbeitsplätzen in Tuttlingen der Verkehr mehr und mehr zum Problem. So wurde passend dazu am Stand der Stadtplanung das Radwegenetz vorgestellt.

Als Willkommensgruß überreichte Beck Blumen und Stadthallengutscheine für die Erwachsenen, sowie einen „TuDo“ für die Kinder. Bei der Erläuterung des Namens „TuDo“ (TuttlingenDonau) stellte Beck mit einem Augenzwinkern, in Anspielung auf das Donauwehr, klar: „Der TuDo ist in Gefahr! Die Donau schwächelt im Moment, aber solange es die Donau mit Wasser gibt, gibt es auch den „TuDo“.

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