Die bisherige provisorische Brücke Am Schafmarkt in Möhringen soll bald endgültig Geschichte sein. Bis in den kommenden Sommer
Die bisherige provisorische Brücke Am Schafmarkt in Möhringen soll bald endgültig Geschichte sein. Bis in den kommenden Sommer soll eine Brücke in Holzbauweise diese ersetzen. (Foto: Manger)
sm

Nachdem der Möhringer Ortschaftsrat grünes Licht gegeben hat und auch der Technische Ausschuss und der Gemeinderat zugestimmt haben, soll es nun an die Ausschreibung für die neue Krähenbachbrücke am Schafmarkt in Möhringen gehen. Mehrere Vorgaben wurden bereits für die Verwirklichung der Brücke gemacht, die dem Hochwasserschutz dienen soll.

Es soll sich um ein einfaches Holzbauwerk handeln, mit einem Geländer mit einer horizontalen Seilabspannung und einer Breite von drei Meter für Fußgänger und für Fahrradfahrer. Durch das Höhernehmen der Brücke müssten auch die Straßen angeglichen werden. Diese hätten dann eine Steigung von neun bis zehn Prozent, was allerdings nicht mehr rollstuhlgerecht wäre, da dafür nur sechs bis sieben Prozent möglich seien.

Die CDU-Fraktion stellte den Antrag, die Brücke auf jeden Fall so zu bauen, dass ein späterer PKW-Verkehr in eine Richtung möglich wäre. Außerdem solle die Variante mit Gussasphalt genommen werden und nicht eine Bauweise mit Holzbohlen. Der Gussasphalt wurde allerdings von den Räten mehrheitlich abgelehnt. Die geplanten drei Meter Breite würden jedoch für einen eventuellen PKW-Verkehr in eine Richtung ausreichen, jedoch nicht für eine gleichzeitige Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer. Auf jeden Fall soll, so die Räte der LBU-Fraktion, vermieden werden, dass diese Brücke jemals für den PKW-Verkehr genutzt werde, da dies nur unnötigen zusätzlichen Verkehr mit sich bringe.

Die Gesamtkosten samt Planungskosten belaufen sich nach bisherigen Schätzungen auf insgesamt 357 500 Euro. Die Bauzeit soll bei fünf bis sechs Monaten liegen. Bis im Laufe des Sommers 2020 soll die Brücke fertiggestellt werden und das bisherige Provisorium wegfallen. Während der Bauzeit gebe es allerdings keine Brücke zur vorübergehenden Nutzung.

Ein anderes Thema der Ortschaftsratssitzung war die Verkehrserhebung in Tuttlingen, die erstmals auch unter Einbezug der Stadtteile durchgeführt werden soll. Diese gliedere sich in drei Phasen, einer Verkehrszählung mittels Kameras, der Verkehrszusammensetzung mit einer Haushaltsbefragung sowie einer Verkehrsbefragung vor Ort. Die Zählstellen sollen in Möhringen an mehreren Plätzen angebracht werden. Für die Befragung sollen in den kommenden Wochen die Haushalte angeschrieben werden.

Zugestimmt haben die Möhringer Räte dem Breitbandausbau des Wohngebietes „Auf Burg“, für die es einen Zuschuss in Höhe von 368 000 Euro bei Gesamtkosten von 726 000 Euro geben wird. Auch das Rathaus wird in diesem Zuge das Breitband bekommen.

Der Ausweis des Naturschutzgebietes Bächetal wird bis zum 6. November im Möhringer Rathaus ausliegen.

Bislang verhalte es sich mit der 30er-Zone Richtung Eßlingen so, dass ortsauswärts diese bis zum Ortsschild gehe und ortseinwärts erst ab der Waidhofener Straße beginne. Dies soll so geändert werden, dass für beide Richtungen das Ortsschild maßgebend sei, so Ortsvorsteher Günther Dreher.

Die Ortsverwaltung soll nun überprüfen, ob die Biber mit ihren neuen Aktivitäten möglicherweise einen Rückstau verursachen könnten, wie besorgte Bürger gemeldet hätten.

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