Narrenvolk weckt tiefschlafendes Kischtämännle auf dem Honberg

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Die diesjährige Fasnetsaison hat der Narrenverein Honberger traditionell mit dem Wecken des Kischtämännles auf dem Honberg am Montag eingeläutet. 150 Besucher und Vereinsmitglieder marschierten bei sonnigem Wetter zum Turm, wo Narrenpräsidenten Sonja Vogler mit dem Narrenvolk versuchte, das Kischtämännle aus seinem Tiefschlaf aufzuwecken, damit es die Fasnetsaison nicht verschläft. Das Aufwecken entpuppte sich als schwere Aufgabe. Denn: Obwohl die kleinen und großen Besucher ordentlich Lärm machten, hörten sie zunächst nur ein lautes Gähnen. Nach vielen „Kischtä-männle“-Rufen und dem Narrenmarsch öffnete es endlich die Fensterläden und präsentierte sich gewohnt mit weißem langem Vollbart und Pelzkappe. Die Präsidentin erzählte ihm, dass es so einiges verpennt hätte, wie die OB-Wahl oder die Einweihung der neue Fußgängerzone. „Was ist das, was in der Fußgängerzone so leuchtet? Etwa das Rotlichtviertel?“, so die Frage vom Turm herab. „Nein, nur die neuen Poller“, beruhigte die Präsidentin. Zum Schluss warf das Kischtämännle vom Turm unzählige Taler für die kleinen Besucher herab. Für die Erwachsenen hatten die Honberger Narren Glühwein im Angebot.

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