Nachwachsendes Denkmal wird fünf Jahre alt

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 Die im Dreieck aufgestellten Bäume erinnern symbolisch an die deutsche Einheit.
Die im Dreieck aufgestellten Bäume erinnern symbolisch an die deutsche Einheit. (Foto: Andrea Utz)
utz

Zu einem kleinen Naherholungsgebiet hat sich das Retentionsgelände am Rande von Durchhausen Richtung Oberflacht entwickelt. Vor genau fünf Jahren zum 3. Oktober 2014 – dem 25. Jahrestag der deutschen Einheit – wurde bei der Retentionsanlage ein „wachsendes Denkmal“ zur Erinnerung an die Deutsche Wiedervereinigung gepflanzt.

Die Initiative für das grüne lebendige Denkmal war von Werner Erhardt ausgegangen; die Schirmherrschaft übernahm damals Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unterstützt wurde dieses besondere Projekt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Erwin Link, der damalige Durchhauser Bürgermeister, begeisterte sich für die Idee und ging auf den Obst- und Gartenbauverein mit der Bitte um Umsetzung zu.

Natürlich war dies keine Frage und so konnte Erwin Link am 3. Oktober 2014 die Gedenktafel anbringen und das nachwachsende Denkmal einweihen. Seither gedeiht es gut.

Das Denkmal besteht aus drei Bäumen, welche in einem gleichseitigen Dreieck gepflanzt wurden. Dabei symbolisiert eine Kiefer den Osten, die Buche steht für den Westen und eine Eiche stellt das vereinte Deutschland dar.

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