Nachbarschaftshilfe diskutiert: Wie fühlt sich Sterben an

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 Mit einer Veranstaltungsreihe möchte die Nachbarschaftshilfe Möhringen das Thema Sterben aus der Tabuzone holen und zum Nachden
Mit einer Veranstaltungsreihe möchte die Nachbarschaftshilfe Möhringen das Thema Sterben aus der Tabuzone holen und zum Nachdenken anregen. (Foto: dpa/Sebastian Kahnert)
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Der Verein der Nachbarschaftshilfe „Wir für Sie“ in Möhringen soll künftig weiter gefördert werden. In der vergangenen Sitzung des Ortschaftsrates Möhringen hat der Vereinsvorsitzende Simon Axt die Aufgaben des Vereins vorgestellt. Besonders Besuchsdienste, Unterstützung im Haushalt und Begleitung von älteren und hilfsbedürftigen Personen zählen zu den Aufgaben. Ziel ist es, dass unterstützungsbedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

„Gerade im ländlichen Raum stellt das aber oft eine große Herausforderung dar“, sagt Möhringens Ortsvorsteher Günther Dreher. Deshalb werden auch künftig noch freiwillige Helfer gesucht. Die Stadt Tuttlingen unterstützt die Initiative finanziell mit einer jährlichen Zuweisung von einem Euro je Einwohner. Das macht in diesem Jahr 4050 Euro. Um das Geld zu bekommen, muss der Verein aber auch weiter vorangetrieben werden. „Und da sind wir auf einem guten Weg“, berichtet Dreher.

Bis zum Sommer soll sich nun intensiv um die Förderung des Vereins gekümmert werden. „Nicht nur die Helfer sind wichtig. Wir freuen uns auch immer, wenn Menschen bei uns anfragen, wenn sie Hilfe brauchen“, sagt Dreher. Neu zum Team dazu kam auch Gerlinde Sommer. Sie ist neue Einsatzleiterin der Nachbarschaftshilfe. (lik)

Die Einsatzpläne sind voller als je zuvor. Aber damit hat die Nachbarschaftshilfe „Wir für Sie“ noch nicht genug Arbeit.

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Der Verein der Nachbarschaftshilfe „Wir für Sie“ in Möhringen soll künftig weiter gefördert werden. In der vergangenen Sitzung des Ortschaftsrates Möhringen hat der Vereinsvorsitzende Simon Axt die Aufgaben des Vereins vorgestellt. Besonders Besuchsdienste, Unterstützung im Haushalt und Begleitung von älteren und hilfsbedürftigen Personen zählen zu den Aufgaben. Ziel ist es, dass unterstützungsbedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

„Gerade im ländlichen Raum stellt das aber oft eine große Herausforderung dar“, sagt Möhringens Ortsvorsteher Günther Dreher. Deshalb werden auch künftig noch freiwillige Helfer gesucht. Die Stadt Tuttlingen unterstützt die Initiative finanziell mit einer jährlichen Zuweisung von einem Euro je Einwohner. Das macht in diesem Jahr 4050 Euro. Um das Geld zu bekommen, muss der Verein aber auch weiter vorangetrieben werden. „Und da sind wir auf einem guten Weg“, berichtet Dreher.

Bis zum Sommer soll sich nun intensiv um die Förderung des Vereins gekümmert werden. „Nicht nur die Helfer sind wichtig. Wir freuen uns auch immer, wenn Menschen bei uns anfragen, wenn sie Hilfe brauchen“, sagt Dreher. Neu zum Team dazu kam auch Gerlinde Sommer. Sie ist neue Einsatzleiterin der Nachbarschaftshilfe. (lik)

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