Nach Kirchenasyl: Flüchtling darf bleiben

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Der Asylbewerber, der in Tuttlingen Kirchenasyl bekommen hat, darf nun doch bleiben.
Der Asylbewerber, der in Tuttlingen Kirchenasyl bekommen hat, darf nun doch bleiben. (Foto: Arne Dedert)

Der evangelische Pfarrer Jens Junginger, der ehrenamtlich für die Ini Asyl arbeitet, kam mit neuen Nachrichten in den Integrationsbeirat der Stadt, der am Mittwoch getagt hat: Der junge Flüchtling aus Kamerun, der fünf Wochen lang im Kirchenasyl in Tuttlingen lebte, hat eine Ausbildungsduldung bekommen und kann seine Ausbildung in Deutschland beenden.

Das für die Abschiebung zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Vorgang geprüft und vergangene Woche entschieden, dass der Afrikaner eine Ausbildungsduldung bekommt. Bereits Ende März kehrte der junge Kamruner wieder an seinen Ausbildungsplatz bei der Firma Nann in Böttingen zurück, wo er sich seit 2016 in der Ausbildung befindet. Fünf Wochen lang war er unter dem Schutz der evangelischen Kirche Tuttlingen gestanden, die ihm nach seiner Flucht während der Abschiebung Unterschlupf in einem Kirchengebäude gewährte. (iw)

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