Mehr als 200 Neujahrsringe für die Durchhausener

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 Ida Schrenk (rechts) würfelt beim Barschen am Silvesternachmittag im Sportheim des SVD.
Ida Schrenk (rechts) würfelt beim Barschen am Silvesternachmittag im Sportheim des SVD. (Foto: Andrea Utz)

Traditionell zum Jahresende sind die Würfel in Durchhausen beim Barschen gefallen. Dieser Brauch findet immer am Silvesternachmittag statt und zwar gleich in drei Lokalitäten, dem „Stehle Stüble“, im Sportheim und in der Albvereinshütte. Mehr als 200 Neujahrsringe gingen an die Durchhausener.

Neujahrsringe sind überdimensionale, kunstvoll geformte Brezeln aus süßem Hefezopfteig, die etwa 400 bis 500 Gramm schwer sind, circa drei Euro kosten und in Bäckereien der Region hergestellt werden. Barschen ist recht simpel. In der Regel sind es drei bis fünf Spieler in einer Spielrunde. Vor Beginn bringt jeder seinen Geldeinsatz ins Spiel. Die Höhe des Einsatzes wird bestimmt durch die Teilnehmerzahl, denn der Wert des Rings soll dem Gesamteinsatz entsprechen. Ein Lederbecher mit drei Würfeln macht die Runde, jeder addiert seine Augenzahl von drei Würfen. Der Spieler mit der höchsten Augenzahl darf den Ring an sich nehmen.

Mehrere Familien konnten mit fünf Brezeln nach Hause gehen. Insgesamt viel Freude hatten die Durchhausener und ihre Gäste wieder beim Barschen. Und wem das Würfelglück versagt blieb, der konnte auch einen Ring käuflich erwerben.

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