Mädchen haben wenig Lust auf Fußball

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Beim „Vier gegen Vier“-Turnier bestand für die Spielerinnen die Möglichkeit, sich beim Tag des Mädchenfußballs richtig auszutobe
Beim „Vier gegen Vier“-Turnier bestand für die Spielerinnen die Möglichkeit, sich beim Tag des Mädchenfußballs richtig auszutoben. (Foto: Markus Peiker)
Markus Peiker

28 Mädchen haben am Tag des Mädchenfußballs im Bezirk Schwarzwald beim SC 04 Tuttlingen teilgenommen. Die geringe Resonanz zwingt den Bezirk, das Konzept des Mädchenfußballs zu überdenken.

„Sicherlich war der Termin auch nicht unbedingt der Richtige“, betonte Bezirksjugendleiterin Monika Alt aus Rottweil und sprach den letzten und vorletzten Tag der Pfingstferien als Veranstaltungstag an, der zudem zwischen dem langen Fronleichnam-Wochenende eingebettet war. „Es ist natürlich gerade am Ende einer Saison auch nicht einfach, einen geeigneten Termin zu finden, denn in der Zeit nach Pfingsten stehen auch Jugendturniere an. Und nach einer langen Saison ist es dann schwierig, die Vereine zu motivieren, ihre Spielerinnen zu einer weiteren Veranstaltung zu schicken“, so Monika Alt.

So wurde der Tag des Mädchenfußballs eigens nach Tuttlingen gegeben, weil dort innerhalb von Jugendturnieren ohnehin viele Kinder vor Ort sind. Immerhin fanden sich dann knapp dreißig Mädchen auf dem Kunstrasenplatz im Donaustadion ein und die hatten dann auch ihren Spaß. Es standen verschiedene Stationen auf dem Programm, wo die Mädchen ihre Technik, Schnelligkeit und Gewandtheit prüfen konnten, es gab ein „Vier-gegen-Vier“-Turnier, es bestand die Möglichkeit das DFB-Juniorenabzeichen zu machen und bei einem Quiz rund um Fußball Preise zu gewinnen.

Erstmals mussten sich die Mädchen nicht im Vorfeld beim Bezirk anmelden, sondern konnten spontan entscheiden, wie lange sie bleiben wollten. So war auf dem Platz immer etwas los. „Die Mädchen, die da waren, hatten auf alle Fälle ihren Spaß“, hofft Monika Alt im kommenden Jahr wieder auf mehr Resonanz.

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