Für Alisha Pawlowski und Moritz Eisold steht ab Freitag der Höhepunkt ihrer Saison an. Die beiden Leichtathletik-Talente der LG Tuttlingen-Fridingen starten bei der Deutschen Mehrkampfmeisterschaft in Wesel. Die Erwartungen dürften nicht so hoch gehängt werden, meint Betreuer Fritz Reichle.

„Die Konkurrenz ist sehr stark“, sagt der erfolgreiche Leichtathlet beim Blick auf das Starterfeld. Pawlowski trifft im Siebenkampf der W 18 auf 51 Kontrahentinnen. Eisold hat es mit 26 Gegnern im Neunkampf der M 14 zu tun. Die Anzahl der Starter in den beiden Klassen ist aber nicht der Hauptgrund, warum die Landkreis-Athleten nicht zwangsläufig für eine Medaille in Frage kommen. Sowohl Pawlowski (4654 Punkte/39.), als auch Eisold (4810/8.) liegen mit ihren Saisonbestleistungen deutlich hinter den Top-Athleten. Allerdings wunderte sich auch Reichle, wie die fünfstelligen Zahlen von mehr als 14 000 Punkten zustande kommen. „Das sind Fabelwerte“, merkt Reichle an. Sogar bei den Männern, die wie die Frauen und Jugend in Wesel starten, hat der erfolgreichste Starter Niklas Ransiek (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit 7463 Punkten gerade einmal etwas mehr als die Hälfte an Punkten geholt.

Ungeachtet dessen sei die Teilnahme ein „Riesen-Erfolg“ für Pawlowski und Eisold. „Zusammen mit den Männern und Frauen zu starten, ist schon eine tolle Erfahrung und wird für die beiden ein besonderes Erlebnis“, meinte Reichle, der selbst Anfang September bei der Senioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaft im spanischen Malaga startet.

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